Am Vatertag feiern die Väter (oder auch alle anderen männlichen Wesen vor dieser Bewusstseinsstufe) ihr Dasein. Gerne auch, indem sie sich die Lichter mit Alkohol ausknipsen. Das war noch nie so wirklich mein Ding. Auch nicht seit ich ein Vater bin. Um ehrlich zu sein: seitdem eigentlich noch viel weniger als zuvor.
Angst
Ganz am Anfang stehst Du da und bist glücklich über Dein Kind. Endlich ist es da und Du hast die Hosen voll, das es kaum noch feierlich ist. Dir geht der Hintern gehörig auf Grundeis, und das braucht wirklich kein Papa der Welt abstreiten. Diese Phase gibt es. Wie wird die Zukunft? Wie wird mein Kind? Wie ist das überhaupt mit einem Kind? Was wird sich ändern? Bin ich wirklich ein Papa?... ich könnte diese Liste noch unendlich lange fortführen. Welcher Papa nicht?
Glücklich
Danach, kommt die Zeit, in der Du Dein Kind anschaust und Du einfach nur glücklich bist. Es hat grünen Stuhlgang und Du bist glücklich. “Es” spuckt Dir Muttermilch über den teuren Pullover und Du bist glücklich. Der Babysafe (manche sagen Maxi-Cosi dazu, was natürlich völlig falsch ist) kostet so viel wie ein gutes Autoradio. Egal, Du bist glücklich. Das ist einfach so. Das muss so sein. Normal. Dein Kind ist da, wird auch so schnell nicht wieder gehen und Du bist ein Papa. Für das Kind sogar der Papa, aber das weißt Du natürlich noch nicht. Woher auch? Da Kind, Du glücklich. Passt!
Kommentare
Fr, 03.02.2012 10:26
Di, 31.01.2012 21:11
Di, 31.01.2012 21:08
Di, 31.01.2012 21:05
Do, 26.01.2012 20:22