Donnerstag, 16. September 2010
Schuhe online bestellen, kann ja so eine Sache sein. Erst recht bei Frauen und Kindern.
Bei Frauen müssen die Schuhe hauptsächlich toll aussehen. Bequemlichkeit ist da meist eher zweitrangig. Bei Kindern, insbesondere bei unserem Kind, muss ein Schuh hauptsächlich einmal rosa oder notfalls noch pink sein. Und blinken wäre toll. Und Schmetterlinge. Und Glitzersteine. Ob die Teile dann auch perfekt oder wenigstens gut passen, ist dann “nur” noch nice-to-have. Zumindest wenn man die weiblichen Wesen unter 18 Jahren in unserem Haushalt befragt. 
Als Eltern haben wir natürlich zu dem Schuhwerk unseres Kindes eine etwas andere und zudem ziemlich genaue Vorstellung, wie dessen Beschaffenheit und Größe aussehen muss: die wirklich richtige Größe ist uns extrem wichtig und deshalb haben wir uns eine Meßschiene zugelegt (damals von Günther Jauch in Stern-TV empfohlen). Damit kann man sowohl den Fuß selbst, als auch die Schuhe vermessen und weiß somit schonmal ganz gut, ob der Schuh drücken könnte oder nicht. Bei Kinderschuhen verstehen wir da echt keinen Spaß bei der Passform. Zum Glück gibt es heutzutage oft genaue Zentimeter-Angaben der jeweiligen Kinderschuh-Marken in manchen Online-Shops, die dann dort meist bei der Beschreibung angegeben sind und die wir dann mit den Werten unserer Meßschiene vergleichen können. Dabei sind sogar 12mm Puffer für das Wachstum mit dabei. 
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Freitag, 10. September 2010
Wir müssen da jetzt mal etwas klarstellen: Auch wenn sich viele Buggys unwahrscheinlich ähneln – Buggy ist nicht gleich Buggy! Erst in der Praxis stellen sich einige Buggys als wackelige Ungeheuer heraus, während andere ein echter Segen für Kind und Eltern sein können. Unser ultimativer Vorab-Tipp lautet also: den Buggy vor dem Kauf im Laden testen!
Ein Buggy kann äußerst praktisch sein und sollte in keiner Familie mit Kind oder gar Kindern fehlen. Aber es gibt beim Kauf einiges zu beachten, sonst könnte man schnell enttäuscht werden:
Man sollte zum einen im Ladengeschäft vor Ort testen, wie es mit der Stabilität des Buggys aussieht. Ist er eher wackelig und scheint somit instabil zu sein, sollte man am Besten sofort die Finger davon lassen. Als Nächstes spielt die Größe eine nicht unbedeutende Rolle. Natürlich muss der Buggy problemlos im Kofferraum des Autos verstaut werden können und nicht viel Platz in Anspruch nehmen. Schließlich sollten neben dem Buggy auch noch andere Dinge verstaut werden können. Meistens ist nämlich sogar schon eine einfache Babyausstattung so umfangreich, daß kaum noch Platz für die Eltern-Dinge ist. Aus diesem Grund sollte man sich nicht unbedingt auf die Klappmaße des Herstellers verlassen, sondern vorher unbedingt mal den heimischen Kofferraum gewissenhaft und ehrlich ausmessen und den Buggy auf Kofferraum-Eignung überprüfen.
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Samstag, 16. Januar 2010
Mama Bodehase hatte den dringenden Wunsch, die Tochter möge sich doch bitte endlich um- bzw. ihre Hose ausziehen. Die Bettzeit nahte bedrohlich.
Dies ist meist eine recht zähe Angelegenheit, da das Töchterlein die Kunst der Verzögerung bereits meisterlich beherrscht (ebenso wie die Kunst des Ausweichens und Ablenkens bei unangenehmen Fragen, aber dies ist ein anderes Thema).
Nach der x-ten Aufforderung wirft sich Tessa plötzlich vor mir auf den Boden, streckt die Beine in die Luft und ruft:
“Zieh Baby, zieh!”
Donnerstag, 8. Oktober 2009
Unser Kind verblüfft mich. Anscheinend sogar sehr gerne. Und immer häufiger.
Gestern bekam die nicht mehr wirklich kleine Tessa ein kleines Geschenkchen von einem freundlichen Service-Mitarbeiter einer Krankenkasse. Ich konnte sie noch überzeugen, daß Geschenk erst zu Hause auszupacken. War relativ leicht.
Dort dann angekommen mussten wir natürlich sofort zur Tat schreiten: kleines Paket ausgepackt und zum Vorschein kam ein schwarz-weiß-Puzzle zum Selbstbemalen. Und wer durfte es bemalen? Natürlich der Papa. 
Am Abend sitzt Tessa also auf der Couch. Papa hat das Puzzle teilweise bemalt und plötzlich singt Tessa etwas. Ein uns und mir unbekanntes Lied.
Auf meine Nachfrage, was denn das sei, antwortete sie mit der TV-Werbemelodie und dem exakten Wortlaut der TV-Werbung des Geschenkes, welches sie am Nachmittag bekam. Ich kenne diese Werbung bis jetzt nicht und bin der Meinung, sie noch nie gesehen oder gehört zu haben. Coole Leistung vom Zwerg, finde ich.
Und wenn ich schon einmal dabei bin: Mama und ich redeten über Flyer. Also die Zettel, die eine Aktion oder irgendetwas anpreisen und die man gerne in die Hand gedrückt bekommt oder im Briefkasten wiederfindet. Wir reden also über diese Flyer und Tessa sitzt scheinbar unbeteiligt daneben.
Plötzlich sagt dieses unser Mädchen:
“Flyer, das heißt fliegen.”
In diesem Augenblick muss ich wohl ziemlich bescheuert aus der Wäsche geschaut haben…
Dienstag, 1. September 2009
Bis gestern wollte unsere Tochter viel lieber einen Hund oder (noch besser) eine Katze haben. Wann immer und wer immer fragte, lieber eine Katze.
Gestern am Abend fand Mama Bodehase endlich heraus, weshalb Tessa nicht doch noch eine Schwester oder einen Bruder dem Haustier vorziehen würde:
“Ich möchte nicht, daß Du in’s Krankenhaus musst!”
Nachdem Mama Bodehase ihr dann versichert hatte, daß das nicht schlimm sei, war sie plötzlich doch Pro-Geschwisterchen eingestellt. Wollte sogar spontan gleich zwei haben. Was genau gab sie nicht bekannt. War uns auch nicht so wichtig. Wir hatten ja nun die Genehmigung. Ja sogar einen Auftrag.
Wie auch immer. Heute steht sie (die Tochter) ziemlich fassungslos mitten im Wohnzimmer und verkündet lautstark ihren Unmut:
“Wie lange dauert das denn noch, bis die zwei oder drei Babys da sind? Ich verstehe das nicht…”
Freitag, 10. April 2009
Unsere rasant wachsende Tochter mag keine Insekten. Kann ich ihr auch nicht verübeln. Geht mir ja nicht sehr viel anders.
Aber für mich gibt es noch einen Unterschied zwischen für mich ekligen Tausendfüßlern, Raupen, Würmern, Spinnen usw. (ich zähle das alles zu Insekten, basta ) und relativ süßen Marienkäfern. Letzteres macht mir nix und regt auch mein Ekelgefühl nicht an. Nicht logisch, ist aber so.
Klein Töchterlein differenziert da nicht so genau. Ist klein, krabbelt oder fliegt, muss eklig sein und es wird davor geflüchtet. So einfach ist die Welt.
Heute flog also ein sehr winziges Etwas (kleine Fliege oder sowas) durch die Terrassentür herein und Mini forderte unmißverständlich die Behebung dieses Problems:
“Mama, kannst Du die einklatschen?”
Donnerstag, 12. März 2009
Nein, die Mama Bodehase macht das nicht so. Definitiv nicht!
Und wir wissen auch wirklich nicht, wo sie das mitbekommen haben könnte… * schwör *
Aber wenn die knuffigste aller Töchter etwas von ihrem männlichen Elternteil haben will (was momentan gar nicht so selten vorkommt), dann verfolgt sie folgende Masche:
“Bitte, lieber Papa, bitteeeeeeeeeeeeeeeeeee…............................!!!”
Und sag’ da mal nein, wenn sich eine Dreijährige bei Dir am Oberschenkel festkrallt und Dich anfleht. Da kannste nur noch alles auf die böse Mama schieben… da hat mann doch keine andere Wahl, oder? 
Mittwoch, 11. Februar 2009
“Mann, ist die groß geworden!”
Sowas hört man nicht nur gerne mal bei und von der Oma (oder auch nicht!), sondern ich muß zu meiner Schande zugeben: ich denke das auch jeden Tag!
Und ja, ich schäme mich dafür, genauso dumm daher zu reden wie meine Vorfahren damals. Vor viel zu vielen Jahren. Als ich noch so klein, oder in deren Augen wohl eher groß, war. Als es noch die D-Mark gab. Als es noch nicht modern war, ein Luder zu sein. Als Stehblues noch das höchste der Gefühle war. Als vorehelicher Sex noch tabu war (wollte man mir zumindest später dann so erklären). Aber ich schweife ab…
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Mittwoch, 28. Januar 2009
Es gibt immer mal wieder Menschen, die glauben, daß alles (ihnen) Unbekannte zwangsläufig auch modern und neumodisch sein muss. Speziell bei Namen wird einem als Eltern sehr gerne unterstellt, man wolle seinem Kinde einen möglichst neuen und modernen Namen geben.
Mit diesem Vorurteil möchte ich nun hiermit aufräumen, denn vielleicht es es ja auch so, daß der alles neumodisch einstufende Mensch schlicht und einfach nur ungebildet ist:
Herkunft und Bedeutung von Tessa
Der Name Tessa ist eine Kurzform von Teresa (oder auch Theresa).
Es gibt noch diverse Variationen davon, wie z.B.: Therese, Terisa, Thea, Tess, Tessy, Tereza, Theresia.
Allen gemein ist, daß sie einen altgriechischen Ursprung haben (ca. 11. bis 9. Jahrhundert v. Chr.) und alles andere als modern sind. Zumindest aus Sicht eines Menschen des 21. Jahrhunderts, der knapp 3000 Jahre später glaubt, modern zu sein.
Tessa leitet sich von der griechischen Insel Thera ab und bedeutet so viel wie “die von Thera kommt” oder “Bewohnerin von Thera”.
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Dienstag, 27. Januar 2009
Es ist schon einige Monate (wenn nicht sogar schon ein bis zwei Jahre) her, aber es ist wirklich so geschehen:
Wir waren in einem Supermarkt einkaufen, draußen war es relativ kalt und unsere Tochter saß damals noch friedlich und sich freuend im Einkaufswagen, als eine uns bis dato unbekannte ältere Dame zielgerichtet wie eine Cruise Missile auf unseren Einkaufswagen zusteuerte.
Das übliche Blahblah begann. “Wie süß, so nett und auch so freundlich und überhaupt nicht ängstlich”... und überhaupt… sie hätte ja auch einen Enkel in Tessas Alter… Aha, das war also die relevante Information, die sie an den Mann bringen wollte und dies auch ohne Rücksicht auf Verluste tat.
Während die unknown Oma also unser Kind unberechtigt am Fuß befummelte, mussten Tessa und ich die Lebensgeschichte der reifen Einkäuferin über uns ergehen lassen. Nichts Weltbewegendes. Ohren auf Durchzug und ab und an mal gnädigerweise genickt und ein “ah” oder “oh” von sich gegeben. Ich (und ich denke auch unsere Tochter) hofften, daß dieser Laberkelch zügig an uns vorüberziehen möge.
Wir freuten uns schon still und heimlich ein Loch in den Bauch, als die unbekannte Omi zwei bis drei Meter von uns weg in Richtung Kasse schlurfte… doch zu früh, denn die mitteilungsfreudige Großmutter holte zum finalen Endschlag aus:
Omi: “Wie heisst denn die Kleine?”
Ich: “Tessa”
Omi: “Wie?”
Ich: “Tessa”
Omi: “Immer diese neumodischen Namen.” ... (heftiger konnte man kaum einen Kopf schütteln)
Ich: “Wie heisst denn Ihr Enkel?”
Omi: “Kevin“

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Kommentare
Fr, 03.02.2012 10:26
Di, 31.01.2012 21:11
Di, 31.01.2012 21:08
Di, 31.01.2012 21:05
Do, 26.01.2012 20:22