Samstag, 21. Januar 2012
Unser Kind ist heute auf einer Geburtstagsfeier. Bei einem Kindergarten-Freund, den sie schon sehr lange kennt.
Dieses Mal ist das nur ein bißchen anders als sonst, denn der Freund wohnt inzwischen quasi nicht mehr bei uns im Ort, sondern über 30km entfernt. Da das aber die letzte Feier mit den Kindergarten-Freunden sein wird, wurden alle Kinder bei uns im Ort am KiGa abgeholt und zur Feier gefahren. Von den Angehörigen des Geburtstags-Jungen.
Sicherlich müssen wir das lernen. Und das werden wir auch, wie alles bisher, ganz gut schaffen. Dennoch ist es ein komisches Gefühl, unser Kind in das Auto fremder Menschen zu setzen und darauf vertrauen zu müssen, daß diese ordentlich von A nach B fahren werden.
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Donnerstag, 17. November 2011
Unser Kind hat momentan viel Spaß an einem Klatschspiel, an das wir Eltern uns nur noch recht dunkel erinnern. Gerade das “puffpuff” am Ende scheint es ihr sehr angetan zu haben.
Damals hörte und sah man das in den Schulpausen in jeder Ecke und wirklich jedes Kind kannte das auswendig.
Ich vermute sogar, es gab zig Versionen und Varianten von diesem Spruch. Kennt ihr eine andere?
Wir sagen nonono
wir sagen sisisi
wir sagen no
wir sagen si
wir sagen: em pom pie kolonie kolonasta
em pom pie kolonie
akademi
safari
akademi puffpuff!
Samstag, 23. Juli 2011
Ohne daß wir uns darüber unterhalten hätten und somit für uns Eltern ohne ersichtlichen Anlass, kommt unsere Tochter plötzlich mit einer wirklich überraschenden Aussage zu mir:
Kind: “Papa, ich bin froh, ein Einzelkind zu sein.”
Papa: “oh, warum das denn?”
Kind: “Weil ich sonst alle meine Sachen teilen müsste.”
Freitag, 15. Juli 2011
Die zweite (und letzte) Woche auf Schulung in Jena ist zum Glück fast vorbei. Es war anstrengend, einsam und ich bin sehr sicher, daß ich sowas nicht zu häufig wiederholen möchte. Zumindest nicht freiwillig.
So einmal im Jahr könnte ich (und meine Familie) das sicher verkraften. Aber häufiger ist einfach zu schwierig in der persönlichen Planung und Durchführung.
Schon im Vorfeld bedeutet solch eine Abwesenheit nämlich einiges an Planung. Man muss seine Projekte abschließen oder zumindest ordentlich an einen Kollegen übergeben. Dafür muss man meist schon ein Plus an Energie dafür aufwänden, die man ansonsten sicherlich anderweitig verplant und genutzt hätte. Desweiteren muss man Bahn-Tickets buchen, Hotels aussuchen und reservieren, Reisekosten planen und beantragen, An- und Abreisen, 24h am Tag in dieser Zeit für den Job investieren und sich vermutlich schlußendlich dann wieder auf Arbeit als Urlauber “beschimpfen” lassen. Das muss man schon wollen bzw. zumindest halbwegs stillschweigend akzeptieren.
Auch aus diesem Grund brauche ich das nicht zu oft!
Wie auch immer: die zweite Schulungswoche neigt sich dem Ende zu und ich freue mich sehr auf die Daheimgebliebenen.
Unser Kind hat die Trennung bis auf die Abschiede gut verkraftet. Der Papa war und ist ja zum Glück auch per E-Mail, Chat, Skype und Telefon fast immer irgendwie erreichbar. Das beruhigt und gibt wohl genug Sicherheit, die Zeit irgendwie zu überstehen. So halbwegs zumindest.
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Freitag, 8. Juli 2011
Ich sitze nun im Zug in Richtung Heimat, die erste Woche der Schulung wäre somit fast geschafft und unser Mädchen freut sich nur wenig mehr auf ihren Papa als dieser auf sein Kind. 
Wie war die erste Woche?
Anstrengend! Ich fand es sehr anstrengend. Und wenn irgendwer irgendwann behaupten sollte, ich hätte ja faul Urlaub gemacht, der bekommt ordentlich was auf die Mütze!
Wenn man von morgens um 9 Uhr bis ca. 17:30 Uhr mit einer Mittagspause und zwei weiteren kleinen Pausen den ganzen Tag sehr aufmerksam sein muss, dann geht das ganz schön auf den Körper. Schließlich ist man auch nicht mehr der Jüngste, auch wenn das früher in der Schule weniger ein Problem war. Und in den Pausen kann man ja auch nicht wirklich gut abschalten, denn die anderen Lehrgangsteilnehmer haben mit einem selbst ja auch nur den Beruf gemeinsam und dann redet man eben über den Beruf. Worüber auch sonst?
Ansonsten empfand ich die Woche als ziemlich einsam. Man wacht alleine auf, man geht alleine den ganzen Tag arbeiten, man isst alleine und man geht alleine wieder ins Bett. Da ist es nur natürlich, daß man sich einsam fühlt. Man kann keine Eindrücke mit jemandem teilen. Und am Telefon kann man das auch nicht so gut nachholen. Selbst das geliebte Bier schmeckt da nicht so richtig gut! 
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Montag, 4. Juli 2011
Da es mein Beruf erfordert, muss ich für insgesamt zwei Wochen auf Schulung nach Jena. Das ist jetzt nichts, worauf man sich als Erwachsener freut (was sicherlich nicht am Zielort liegt). Zu aufwändig sind dafür die notwendigen Umstellungen und Organisationen des Alltags. Und mehr Geld bekommt man für diese 24h-Tage im Namen des Jobs ja leider auch nicht. Dennoch kann und wird man das als Erwachsener halbwegs ordentlich schaffen. Zumindest ist so meine bisherige Beobachtung.
Wie solch eine relativ lange Zeit ohne Papa allerdings vom Kind verkraftet wird, steht da schon wieder auf einem völlig anderen Blatt: normalerweise erklären wir unserem Kind solche Events schon einige Zeit im Vorfeld, damit sie sich darauf einstellen kann. Sie ist da ein bißchen wie der Papa und braucht da etwas Zeit. Da ich bisher noch nie so lange von ihr getrennt war, haben wir ihr die Abwesenheit schon knapp zwei Wochen vorher erklärt. Sie war von Anfang an wenig bis gar nicht begeistert. Verständlich, denn die Eltern haben sich auch nicht so wirklich drauf gefreut (was wir sie natürlich möglichst nicht spüren ließen).
Je mehr Tage vergingen und je näher die Abreise kam, desto größer wurde ihr Unbehagen. Die Vorbereitungen waren auch für sie spürbar: noch ein paar neue Klamotten kaufen (schließlich will man ja nicht völlig abgerissen in der Schulung sitzen), Hotel reservieren, Bahn-Tickets abholen, Taxi zum Bahnhof bestellen und noch einige andere Dinge. Sie zählte jeden Tag ängstlich die Tage bis zur Abreise.
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Freitag, 10. Juni 2011
Seit unser Kind in der Lage war, selbst Entscheidungen zu treffen, haben wir sie immer gefragt und in die Entscheidungsfindungen mit einbezogen. Sei es bei der morgendlichen Kleiderwahl, bei den neuen Schuhen, bei der Essensauswahl, wann wir was tun wollten, etc… Und sie hat das auch immer herrlich und komplikationslos mitgemacht. Wir hatten immer den Eindruck, ihr tut es sehr gut, selbst Entscheidungen zu treffen und sie steht normalerweise auch immer sehr hinter ihrer Wahl. Selten bis nie kam bisher ein anschließendes Bedauern. Wunderbar. Herrlich. Problemlos.
Momentan scheint sie sich jedoch in einer nicht ganz einfachen Entwicklungsphase zu befinden: z.B. diese Woche kurz vor der Abfahrt zu ihrem sehr geliebten Ballett war sie sehr komisch und nur auf Nachfrage rückte sie mit der Sprache raus, daß sie nicht genau wüsste, ob sie auch zu ihrer Ballettstunde gehen wollte. Sie machte den Eindruck, daß sie vor irgendetwas Angst hatte. Jedoch wusste sie nicht wovor (wir tippen auf Selbstzweifel). Einen Grund hat sie dazu aus unserer Sicht wirklich nicht, denn sie tanzt wie eine kleine Göttin. Immer. Und überall. Sie hat definitiv das Tanz-Gen in sich!
Um so verwunderlicher, daß sie so unsicher war, ob sie nun zum Ballett gehen wollte bzw. daß sie überhaupt anfängt zu zweifeln. Wir kennen das von ihr so in dieser Art nicht.
Hoffentlich ist das nur eine vorübergehende Phase. Sie ist so ein tolles Kind. Da gibt es keinen Grund, an irgendetwas zu zweifeln!
Heute war das erste Mal Reiten… und ich bin sehr gespannt…
Donnerstag, 27. Januar 2011
Unsere Tochter ist von Natur aus sehr schlank, sportlich, durchtrainiert. Also alles andere als dick. Eher zu den Leichtgewichten gehörend.
Grundsätzlich ist das auch sicher kein Fehler. So müssen wir wenigstens auch keine Hosen umkrempeln oder drei Nummern zu groß kaufen. Eher im Gegenteil, wir können fast nur Hosen von H&M kaufen, da diese sehr schlank geschnitten sind. Ich glaube sogar, da gibt es besonders schlanke Teile. Slim-Cut oder so in die Richtung. Egal.
Da wir also kein Dickerchen haben, darf sie auch gerne Süßigkeiten essen. Nicht zu viel und die Zähne müssen immer geputzt werden, was sie im Übrigen auch immer macht. Wenn ihr danach ist, dann darf sie auch meist was Süßes schnappen.
So geschah es auch heute am Abend. Tessa hatte sich einen Lolli (aka Dauerlutscher, Lutscher, Schlotzer, Schleckstengel) aufgehoben und packte diesen gemütlich aus, als sie einen Ausruf des Erstaunens von sich gab:
Tessa: “Scheiße, ist der grün!”
Solch einen Ausspruch kannte ich bisher von unserem Kind nicht. Deshalb fragte ich, im Glauben mich evtl. verhört zu haben, vorsichtig nach:
Papa: “Was hast Du gesagt?”
Und sie wiederholte ihre Aussage. Politisch und elterntechnisch völlig korrekt:
Tessa: “Der Lolli ist voll grün. Schau mal!”
Wir mussten natürlich heimlich grinsen. 
Aber das zeigt mal wieder, daß man nicht alles im Leben eines Kindes kontrollieren kann und daß die Kids oft sehr genau wissen, was okay ist und was nicht.
Eltern müssen auch viel lernen!
Sonntag, 28. November 2010
Auf der Suche nach den tollsten aller Geschenke für den anstehenden Geburtstag und das nicht mehr sehr ferne Weihnachten, verschleppte mich gestern Mama Bodehase in die angrenzende Stadt, um alle Ladengeschäfte mit Kinderspielzeug zu durchsuchen. Speziell ging es um das sehnlichst erwünschte Simba Filly Fairy Traumschloss, welches diese Woche in der Metro für anscheinend hervorragende 24 Euro zum Verkauf angeboten wurde. Dies war die Info, die ich beim Verlassen des Hauses bekam.
Dieses Angebot war anscheinend wirklich ein gutes Angebot. Denn dieser “Geheimtipp” für ein Weihnachtsgeschenk war so sehr geheim, daß keines diese Traumschlösser mehr vorhanden war. Mich wundert zwar, weshalb alle Kids bzw. deren Eltern dieses Schlößchen haben wollen bzw. es überhaupt kennen, aber es war jedenfalls nirgendwo mehr zu bekommen. Und ich kenne fast alle Spielwarengeschäfte. Nichts zu machen. Zu keinem Preis.
Die letzte Station unserer Weihnachts-Odyssee führte uns zu “Spielzeuge sind uns”. Und uns erwartete so in etwa das Gleiche wie in den anderen Geschäften: manche Artikel waren im Sonderangebot und andere waren besonders teuer. Man muss also beim Geschenkeeinkaufen sehr gut vergleichen und notfalls große Wege in Kauf nehmen, sofern man nicht das Doppelte bezahlen möchte oder kann.
Wie auch immer: kaum bei “Spielzeuge sind uns” angekommen, empfing uns in der ersten Kurve des Ladens eine Sonderfläche mit einem jungen Fräulein (diese Bezeichnung hätte ihr sicher nicht gefallen), die viele bunte Stifte vor sich aufgereiht hatte. Und mit diesen Stiften fertigte sie recht schöne bunte Bilder für die sich ansammelnden Zuschauer an. Diese Stifte konnten nicht nur malen, sondern man konnte mit Hilfe eines beigelegten Zauberstiftes (in der Schule hieß das früher bei uns Tintenkiller) auch manche Farben wieder vom Blatt entfernen oder diese in eine andere Farbe umwandeln. Eine schöne Sache, die Mama Bodehase bereits sehr gut gefiel.
Aber es war noch eine Steigerung möglich: diese Stifte gab es noch in einer Puste-Version, mit der man die gleichen Farben auf ein Bild pusten konnte. Also nicht nur flächig auftragen, sondern quasi wie beim Airbrush-Verfahren auf das Bild punktweise aufbringen kann. Dabei waren wirklich herrliche Effekte möglich: von Schneefall bis zu wunderschönen Landschaftsmotiven war alles dabei.
JETZT war Mama Bodehases Begeisterung völlig geweckt und ich konnte sie nur mit großer Mühe vom sofortigen Kauf dieser Malinos und Blopens abhalten. 33 Euro sind schließlich kein Pappenstiel für ein paar Malstifte.
Wir hatten nun also kein Filly Fairy Traumschloss, keine Malinos und keine Blopens. Aber immerhin eine gute Idee, was anstelle des Schlosses sonst noch in Frage kommen könnte.
Die Recherche im Internet ergab dann heute, daß diese Stifte relativ unbekannt zu sein scheinen. Aber dennoch teilweise günstiger als im Ladengeschäft zu bekommen sind. Daß das Filly Fairy Traumschloss sowohl im normalen Leben als auch im Internet überall ausverkauft und nicht mehr lieferbar ist und man es maximal noch bei ebay für 70-100 Euro ersteigern könnte, entzieht sich dennoch noch immer völlig meinem Vorstellungsvermögen.
Warum zum Teufel sind erwachsene Menschen dazu bereit, für solch ein Plastik-Schloß 100 Euro auszugeben?
Samstag, 25. September 2010
Es ist jetzt fast 3 Jahre her, daß wir uns überlegt haben, unserem Kind eine Kinderrutsche für den Garten gönnen zu wollen. Nicht so eine ollen Rutsche aus Blech, wie ich sie damals mit meinen Geschwistern hatte, sondern eine Kinderrutsche aus stabilem Plastik. Die kann man gut abwaschen und die geht auch nicht so schnell kaputt – dachten wir zumindest.
Wir haben also geschaut, wie wir möglichst günstig an so ein passendes Spielzeug für draußen kommen könnten. Aber die in Frage kommenden Rutschen namhafter Hersteller wie z.B. Smoby und Big waren entweder zu mickrig oder befanden sich im Neupreis in Preisregionen, die so ein Gartenspielzeug einfach nicht akzeptabel für uns machten. Eine Rutsche für 150 Euro ist nicht gerade mal so schnell gekauft. Nicht bei uns.
Die günstigere Variante war also für uns, in lokalen Anzeigeblättern zu schauen, ob zufällig die ins Auge gefasst Smoby Rutsche XL irgendwo günstig abzugeben war. Nach einigen Wochen fanden wir da tatsächlich die große Kinderrutsche in unserer Nähe. Schnell angerufen, den Preis abgeklärt (20 Euro waren sehr gut) und noch am gleichen Abend hingefahren. Schließlich sollte uns keiner zuvorkommen.
Tessa war an diesem Sonntag sehr krank gewesen: Fieber, Husten und ihr ging es wirklich nicht gut. Aber sie bestand darauf, unbedingt zum Abholen der Rutsche mitzukommen. Was wir dann auch zu zweit taten. Die Rutsche passte in zerlegtem Zustand gerade so mit Mühe in unser kleines Auto. Tessa redete damals auf der Rückfahrt ohne Punkt und Komma von ihrer neuen Rutsche, die neben uns auch wirklich nicht zu übersehen war. Das Fieber war völlig vergessen. Verständlich. 
"Kinderrutsche aus Plastik" vollständig lesen...
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Kommentare
Fr, 03.02.2012 10:26
Di, 31.01.2012 21:11
Di, 31.01.2012 21:08
Di, 31.01.2012 21:05
Do, 26.01.2012 20:22