Es ist soweit. Um genau zu sein: gestern war es so weit: wir mussten die Heizung anschalten.
Natürlich möchte man, um möglichst lange die extremen Heizkosten (in unserem Falle die Gas-Kosten) nach hinten schieben zu können, dies vermeiden. Aber es ging einfach nicht länger ohne.
Wir haben ja bereits die Fenster und Türen isoliert und rätseln schon eine lange Zeit über die optimale Einstellung der Heizung . Wenn aber nachts draußen unter 7 Grad herrschen und tagsüber die Sonne auch nicht mehr genug Kraft hat, die Wohnräume auf ein vernünftiges Maß zu erwärmen, dann muss man das Unvermeidliche angehen.
Also ab in den Keller, den Stand des Gaszählers notiert und den Brenner angeschaltet.
Als vor einigen Wochen der Schornsteinfeger zur jährlichen Messung der Heizung da war, habe ich diesen in seiner Eigenschaft als Energieberater gleich ein bißchen interviewt. Dabei kamen folgende “Erkenntnisse” heraus:
Tipps zur Einstellung der Heizung um Energie zu sparen
- Den Brenner im Keller möglichst auf Normaleinstellung lassen. Nicht herunterdrehen.
- Die Steuerung der Heizung erfolgt über den/die Raumthermostat(en) und die Ventile für die einzelnen Zimmer.
- Da eine Fußbodenheizung recht träge ist, sollte man tagsüber und nachts nahezu die gleiche Temperatur mit der Heizung fahren (max. 2-3 Grad Unterschied). Das Aufheizen kostet zu viel Zeit und somit Energie.
- Keine Räume unbeheizt lassen (z.B. Gäste-WC, Küche, etc.), da die Wärme immer von den warmen Räumen in diese kalten Zimmer zieht und somit ein großer Energieverlust stattfindet.
- Die Isolation der Haustüren nochmals prüfen.
- kalte Keller unter dem Wohnbereich mit mind. 35mm Isolations-Platten zur Wohnung hin isolieren
- ebenso alle Heizrohre.
- Fenster im Winter niemals auf Kipp, sondern besser kurz ganz auf.
Dies waren im Großen und Ganzen die Tipps des Energie-Fachmannes.
Ich werde nun also, neben dem sporadischen Strom-Überwachen , auch zwei Mal täglich den Gasverbrauch genau dokumentieren und überwachen (müssen).
Spaß macht das sicherlich keinen, aber wenn es dermaßen heftig an unser Geld geht, muss man Gegenmaßnahmen ergreifen. Im vergangenen Jahr hatten wir eine Nachzahlung für das Gas in Höhe von knapp 30% des Jahresverbrauchs. Dieses würden wir gerne in diesem Winter vermeiden, wenn es denn geht. Ohne daß man dafür im Schneeanzug im Wohnzimmer sitzen muss…
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So, 18.07.2010 09:02
Sa, 17.07.2010 17:06
Sa, 17.07.2010 17:03
Fr, 09.07.2010 08:24
Fr, 09.07.2010 07:20