Vergangene Nacht (also von Mittwoch auf Donnerstag) kam unsere kleine Maus zu uns in’s Bett gekrabbelt. Da wir alle momentan nicht gerade 100% fit sind, ist das auch völlig okay.
Meistens wenn Tessa bei uns im Bett liegt, orientiert sie sich in Richtung Mama. Die ist dann morgens oft etwas kaputt, weil sie des nachts durch die Muttergefühle gezwungen immer wieder den korrekten Sitz der Bettdecke über dem Kind kontrolliert und überwacht. Das muss ganz sicher in und an den weiblichen Genen liegen.
Vergangene Nacht also kam unsere Tochter zu uns gekuschelt und sie kam zu mir. Ein schönes Gefühl, wenn das Kind einen auch in unbewussten Situationen so richtig gerne mag. 
Und ich war als braver Papa auch immer bedacht, daß es dem Kind nicht zu kalt wird. Die halbe Nacht hatte das auch wunderbar funktioniert. Alles war prima. Uns war es beiden schön mollig warm und gemütlich.
Doch je näher der Morgen kam, desto unwohler fühlte ich mich in meinem Schlaf. Man muss dazu sagen, daß ich meist einen sehr tiefen Schlaf habe und selten aufwache. So auch nicht gestern. Aber ich erinnere mich daran, daß es irgendwie ungemütlich war. Irgendwann registrierte ich auch, weshalb sich dieses Gefühl bei mir breit machte: unser Kind klaute des nachts dem Papa den Großteil der Gemeinschaftsdecke und achtete schon selbst drauf, daß ihr nicht zu kalt wurde. Sehr autonom!
Als ich sie dann tagsüber fragte, weshalb sie mich so schamlos bestohlen hatte, sagte sie:
Tochter: “Da habe ich wohl geträumt, wir hätten einen Wettkampf!”
Und 1-2 Sekunden später fügte sie noch hinzu:
Tochter: “... und ich habe gewonnen!”
Kommentare
Fr, 03.02.2012 10:26
Di, 31.01.2012 21:11
Di, 31.01.2012 21:08
Di, 31.01.2012 21:05
Do, 26.01.2012 20:22