Donnerstag, 22. Dezember 2011
Wir waren in Mannheim, um einige Dinge zu erledigen. Und da man in Mannheim nicht wirklich gut parken kann, stellten wir das Auto in einem nahe gelegenen Parkhaus ab und gingen den Rest des Weges zu Fuß durch den Regen.
Auf dem Weg zum Zwischenziel mussten wir einige der zahlreichen Querstraßen durch die Quadrate passieren. Natürlich nicht, ohne unserem Kind das kleine 1×1 des Straßenverkehrs immer wieder in’s Gedächtnis zu rufen: Immer brav nach rechts und links und rechts schauen, bevor man eine Straße überquert. Niemals bei Rot über eine Straße gehen. Immer die Autos dabei beobachten. Wie man das als besorgte und ängstliche Eltern eben so macht. Völlig normal.
Mama Bodehase und unser schlaues Kind gehen über die Straße:
Mama: “Du darfst jetzt über die Strasse gehen. Es ist grün.”
Beim gemeinsamen Überqueren bemerkt Tessa eine Frau hinter ihr, die nicht ganz regelkonform über die Straße gegangen ist.
Tessa: “Mama, die Frau ist bei rot drüber gelaufen.”
Mama: “Ja, das macht man nicht.”
Tessa: “Aber die hat das gemacht.”
Mama: “Ja, das muss jeder selbst entscheiden, ob er das macht oder nicht.”
Tessa: “Ja, das muss jeder selbst entscheiden, ob er sich überfahren lassen will oder nicht!”
Da hat wohl wieder ein von uns unbemerktes Software-Upgrade stattgefunden…
Sonntag, 4. September 2011
Gestern waren wir unterwegs. Und wie vorherzusehen, hat das im Auto einige Zeit gedauert. Deshalb hatte die cleverste aller Mamas vorgesorgt und für unser Kind beim Bäcker eine Brezel gekauft.
Irgendwann am Nachmittag während der Autofahrt:
Tessa: “Wo ist denn meine Brezel?”
Papa: “Die liegt neben Dir.”
Tessa: “Wo?”
Papa: “Direkt neben Dir.”
Tessa: “Ich kann sie nicht finden.”
Papa: “Die Brezel liegt direkt neben Deinem Kindersitz… ich glaube, Du hast Tomaten auf den Augen!”
Tessa: “Eeeeeecht???”
Was haben wir gelacht… 
Mittwoch, 30. März 2011
Wir waren am Vormittag unterwegs, um einige der üblichen Dinge zu erledigen. Einkaufen, Auto betanken (garantiert nicht mit E10), Kind vom Kindergarten abholen, usw… Wir fuhren dann nach Hause und stellten das Fahrzeug wie immer in der Garage ab. Das Wetter war recht warm.
Als wir jedoch zwei Stunden danach wieder wegfahren mussten, bemerkte Mama Bodehase kurz vor dem Einsteigen eine Pfütze unter dem Auto. Hinten in der Mitte, direkt unter der Hinterachse. Ich bin zwar kein Auto-Profi, aber an diesem Ort vermutete ich außer dem Treibstoff-Tank keine anderen Flüssigkeitsbehälter oder Leitungen, die undicht sein könnten. Diese ominöse Flüssigkeit roch nach nichts, war nicht ölig und zudem auch farblos. Dies konnte ich spontan feststellen, was mir jedoch nicht wirklich weiter half.
Wir ließen das Auto als dann vorerst in der Garage (Karton drunter), da wir uns erst später am Tag darum kümmern konnten.
Die weiteren Stunden beschäftigte ich mich gedanklich viel mit dem Auto in unserer Garage. Da die Flüssigkeit nicht aus dem Tank kam (Diesel-Geruch war eindeutig nicht an der tropfenden Flüssigkeit), konnte es meiner Meinung nach nur noch Bremsflüssigkeit sein. Da war und ist sonst nichts, was tropfen könnte. Aber ist Bremsflüssigkeit nicht irgendwie leicht gefärbt? Und irgendwie dachte ich immer, daß sich Bremsflüssigkeit irgendwie ölig anfühlen müsste. Mein Kopf kreiste um die vielen hundert Euro, die wir für die Reparatur des Bremssystems ausgeben mussten. Meiner Laune tat dies alles nicht gut.
Am späten Nachmittag dann, als wir wieder zu Hause waren, machte ich mich sehr vorsichtig auf den Weg zur nahe gelegenen Werkstatt. Mit den Bremsen ist nicht zu spaßen und bevor unsere Bremsleitungen sich völlig leergetropft hatten, wollte ich in der Werkstatt sein. War ich dann auch.
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Samstag, 13. November 2010
Da eines unserer Fahrzeuge des enormen Bodehase-Fuhrparks momentan lieber in der Werkstatt verweilt, war es diese Woche leider notwendig, daß der Papa zur Arbeit gebracht werden musste.
Wir stiegen also alle gemeinsam am Morgen in’s Auto und fuhren los, als die aufmerksamste aller Töchter plötzlich die Mama (und nur diese) auf dem Beifahrersitz ansprach:
“Mama, fährt der sich jetzt selbst???”
Sonntag, 1. August 2010
Gestern mussten wir unseren Personenkraftwagen mal wieder betanken. Üblicherweise passiert das bei einer auf dem Weg liegenden Tankstelle. Wenn wir bzw. ich die Auswahl habe(n), wähle ich selbstverständlich die günstigste Tanke aus. Ist ja logisch, oder?
Wie auch immer: gestern war dies die SB-Tankstelle im nahe gelegenen Germersheim. Hinfahren, aussteigen, betanken (immer runder Betrag), reingehen, zahlen. – Ein einfacher und durchführbarer Plan.
Die Realität war jedoch so, daß beim Bezahlen des (laut Zapfsäule) 30,00€-Betrags die Dame an der Kasse plötzlich 30,02€ haben wollte. Oft hat man ja beim Tanken nicht genau hin geschaut und beim Einhängen sind dann noch ein oder zwei Cents auf den Betrag “raufgehüpft”. Natürlich habe ich bisher auch noch nie verstanden, wie sowas passieren kann, aber es passierte schon ab und zu.
Dieses Mal jedoch war ich mir zu 100% sicher, daß die Zapfsäule exakt 30,00€ angezeigt hatte. Ein Blick durch das Fenster auf die Zapfsäule bestätigte dies auch und ich teilte dies der Kassiererin mit. Ihr war das jedoch völlig egal und sie wollte die vollen 30,02€ haben, was ich erneut mit dem Hinweis auf die Zapfsäule verneinte.
Da sie jedoch noch immer die Zapfsäule absichtlich ignorierte und den zwei Cent höheren Betrag haben wollte, war ich bereit, diesen zu bezahlen. Jedoch wollte ich zusätzlich den Geschäftsführer sprechen bzw. dessen Kontaktdaten bekommen, damit ich diesen seltsamen Sachverhalt mir erklären lassen konnte.
Dies wollte die Kassendame dann ganz plötzlich doch nicht und ich “durfte” 30,00€ bezahlen. Irgendwie seltsam…
Montag, 17. Mai 2010
Da Mama Bodehase unser Auto zum Besuchen der Oma nutzen und ich wegen der langen Fahrt vorher noch nach Wasser und Öl schauen wollte, musste ich u.a. den Ölstab im Auto ziehen. Ich gebe zu, ich bin jetzt nicht der Mechaniker vor dem Herrn, aber so ein bißchen Stab-rausziehen-und-reinstecken bekomme ich in der Regel schon noch gebacken. Zumindest war das bisher in meinem Leben meist von einem Erfolgserlebnis gekrönt gewesen.
Leider nicht dieses Mal: dieser schmierige kleine und sich in alle Richtungen biegende Wicht von einem französischen Ölstab wollte um’s Verrecken nicht mehr an seine ursprüngliche Position. Ob es Angst oder nur Sturheit war, ich weiß es nicht. Jedenfalls ging er einfach nicht mehr rein.
Da ich jedoch die Mutter meines Kindes nicht ohne Meßeinrichtung quer durch die Pfalz fahren lassen wollte, bestand ich (zum Widerwillen der Frau) darauf, noch den örtlichen Dealer zwecks Hilfe aufzusuchen. Vielleicht wüsste dieser ja (vermutlich teuren) Rat. Ich hatte mich vergeblich mit dem Franzosen-Stab abgemüht und mir dabei fast die Finger gebrochen.
Dort angekommen nahm dieser den Ölmeßstab und führte ihn problemlos in die dafür vorgesehene Öffnung ein und wiederholte diese Kinderübung auch noch 4-5 Mal… Na super!!!!!
Montag, 26. April 2010
Gestern waren wir auf dem Weg zum Krankenhaus, um meine kleine Cousine zu besuchen. Tessa hatte sich bereits seit Samstag darauf gefreut und konnte es kaum noch erwarten, bis wir endlich dort waren. Sie mag ihre Großcousine wirklich sehr!
Die Parkplatzsuche gestaltete sich Sonntags Nachmittags etwas schwierig. Aber Tessa hielt sehr aufmerksam Ausschau nach einem freien Platz und schlußendlich fanden wir auch einen. Sogar ohne Parkgebühr (was sehr selten ist) und mit Schatten (dieses Glück war fast schon unheimlich).
Und wie wir so unsere sieben Sachen vor dem Aussteigen zusammenpacken… Handy, Geldbeutel, Handtasche, Schlüssel, Navi verstecken, ... und uns dabei unterhalten… kommt von hinten der Spruch:
“Wollt Ihr noch lange da sitzen und quatschen?”
Ich glaube, der Radfahrer, der im Moment meines Aus-dem-Auto-Fallens an uns vorbei fuhr, konnte sich meinen Lach-Flash nicht wirklich erklären… 
Donnerstag, 25. März 2010
Da denkt man an nichts Böses, fährt gemütlich und in Gedanken die gewohnte Strecke nach dem schweißtreibenden Sport zurück zur Familie und plötzlich “kreuzt” aus dem Nichts ein silber-blaues Auto auf und verfolgt einen.
Nach ca. 5km und zwei Kreisverkehren überholte mich das Fahrzeug recht flott und plötzlich gingen wilde Blinklichter an diesem Fahrzeug an. Ich solle doch bitte folgen, sagte mir die hochmoderne Schrifttafel über dem silber-blauen Fahrzeug. Und das mitten im Wald. Aber ich folgte. Hatte ja keine andere Wahl.
So standen wir dann also nachts mitten im Wald, die Warnblinkleuchten blinkten im Takt vor sich hin und obwohl ich nichts zu befürchten hatte, begann mein Puls zu steigen. Sowas ist man dann doch eher mal nicht gewohnt.
Aber die beiden jungen Herren waren beide sehr freundlich und wollten nur spontan mich und das Fahrzeug kontrollieren. Ich vermute, den Jungs war langweilig und so hatten sie zumindest wieder ein paar Minuten ihrer ereignislosen Nachtschicht hinter sich gebracht.
Als ich dann nachfragte, ob irgendwas sei. Ob es einen Grund gebe, weshalb man mich angehalten habe, verneinten dies beide Beamten. Lediglich eine Fahrzeugkontrolle. Und nachdem Fahrzeugschein und Führerschein anscheinend keinen Grund zur Beanstandung gaben, wünschte man mir eine gute Fahrt und der Spuk war auch wieder beendet. Mitten im Wald.
Mein Puls ging auf der restlichen Heimfahrt nur langsam wieder nach unten…
Montag, 12. Januar 2009
Vielleicht sollten wir zukünftig besser auf unsere Fahrzeuge achten.
Kratzer im Lack sind einfach zu ärgerlich!
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Donnerstag, 16. Oktober 2008
Nachdem wir zu zweit die neue Kommode aus dem Auto direkt in Tessas Kinderzimmer geschleppt haben (und dabei natürlich keine freie Hand zum Schließen irgendwelcher Türen übrig war), kommt Tessa plötzlich ziemlich aufgelöst von draußen rein gerannt und ruft:
“Papa, Papa, Du hast den Auto-Popo aufgemacht!”
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Kommentare
Fr, 03.02.2012 10:26
Di, 31.01.2012 21:11
Di, 31.01.2012 21:08
Di, 31.01.2012 21:05
Do, 26.01.2012 20:22