Dienstag, 17. Januar 2012
Da stehe ich im Badezimmer und blicke völlig unvorbereitet auf ein Produkt, welches mich im ersten Augenblick völlig ratlos herumstehen lässt.
Und wieder einmal fragt sich Mann: braucht es solch ein Produkt für die Haare wirklich und warum um Himmels Willen muss da so ein Schwachsinn drauf stehen? Kauft Frau solch ein Produkt für die Haare (”got2b schmusekatze – anti-frizz Lotion“) nur dann, wenn sie in der Drogerie vor dem Regal steht und sich so einen Text durchlesen muss? Oder liest Frau die Produktbeschreibung einer stylischen Lotion-Flasche mit hipper Farbe eh nie durch?
Ein näherer Blick auf diese seltsame Flasche aus dem Damen-Haarpflege-Regal offenbarte folgenden Produktbeschreibungs-Text:
“Mach dich geschmeidig!
Betöre mit königlichem Glanz und majestätischer Sanftheit!
Diese unwiderstehliche Anti-Frizz-Lotion lässt Deine Verehrer vor Verzückung schnurren: Sie glättet, bändigt und formt Dein Haar, ohne es zu beschweren!
Schützt beim Stylen vor Hitzeschäden und enthält einen UV-Filter – für seidenweiches, frei fallendes Haar!”
Meine Bewertung als Mann: so ein (Achtung, Wortwitz!) haarsträubender Quatsch!
Samstag, 24. Dezember 2011
Wir wünschen allen Besuchern und Lesern unseres kleinen aber feinen Familien-Weblogs sehr schöne, ruhige und besinnliche Festtage!
Freitag, 8. Juli 2011
Ich sitze nun im Zug in Richtung Heimat, die erste Woche der Schulung wäre somit fast geschafft und unser Mädchen freut sich nur wenig mehr auf ihren Papa als dieser auf sein Kind. 
Wie war die erste Woche?
Anstrengend! Ich fand es sehr anstrengend. Und wenn irgendwer irgendwann behaupten sollte, ich hätte ja faul Urlaub gemacht, der bekommt ordentlich was auf die Mütze!
Wenn man von morgens um 9 Uhr bis ca. 17:30 Uhr mit einer Mittagspause und zwei weiteren kleinen Pausen den ganzen Tag sehr aufmerksam sein muss, dann geht das ganz schön auf den Körper. Schließlich ist man auch nicht mehr der Jüngste, auch wenn das früher in der Schule weniger ein Problem war. Und in den Pausen kann man ja auch nicht wirklich gut abschalten, denn die anderen Lehrgangsteilnehmer haben mit einem selbst ja auch nur den Beruf gemeinsam und dann redet man eben über den Beruf. Worüber auch sonst?
Ansonsten empfand ich die Woche als ziemlich einsam. Man wacht alleine auf, man geht alleine den ganzen Tag arbeiten, man isst alleine und man geht alleine wieder ins Bett. Da ist es nur natürlich, daß man sich einsam fühlt. Man kann keine Eindrücke mit jemandem teilen. Und am Telefon kann man das auch nicht so gut nachholen. Selbst das geliebte Bier schmeckt da nicht so richtig gut! 
"Der Papa kommt wieder – kurz!" vollständig lesen...
Montag, 4. Juli 2011
Da es mein Beruf erfordert, muss ich für insgesamt zwei Wochen auf Schulung nach Jena. Das ist jetzt nichts, worauf man sich als Erwachsener freut (was sicherlich nicht am Zielort liegt). Zu aufwändig sind dafür die notwendigen Umstellungen und Organisationen des Alltags. Und mehr Geld bekommt man für diese 24h-Tage im Namen des Jobs ja leider auch nicht. Dennoch kann und wird man das als Erwachsener halbwegs ordentlich schaffen. Zumindest ist so meine bisherige Beobachtung.
Wie solch eine relativ lange Zeit ohne Papa allerdings vom Kind verkraftet wird, steht da schon wieder auf einem völlig anderen Blatt: normalerweise erklären wir unserem Kind solche Events schon einige Zeit im Vorfeld, damit sie sich darauf einstellen kann. Sie ist da ein bißchen wie der Papa und braucht da etwas Zeit. Da ich bisher noch nie so lange von ihr getrennt war, haben wir ihr die Abwesenheit schon knapp zwei Wochen vorher erklärt. Sie war von Anfang an wenig bis gar nicht begeistert. Verständlich, denn die Eltern haben sich auch nicht so wirklich drauf gefreut (was wir sie natürlich möglichst nicht spüren ließen).
Je mehr Tage vergingen und je näher die Abreise kam, desto größer wurde ihr Unbehagen. Die Vorbereitungen waren auch für sie spürbar: noch ein paar neue Klamotten kaufen (schließlich will man ja nicht völlig abgerissen in der Schulung sitzen), Hotel reservieren, Bahn-Tickets abholen, Taxi zum Bahnhof bestellen und noch einige andere Dinge. Sie zählte jeden Tag ängstlich die Tage bis zur Abreise.
"Der Papa muss weg!" vollständig lesen...
Sonntag, 28. November 2010
Auf der Suche nach den tollsten aller Geschenke für den anstehenden Geburtstag und das nicht mehr sehr ferne Weihnachten, verschleppte mich gestern Mama Bodehase in die angrenzende Stadt, um alle Ladengeschäfte mit Kinderspielzeug zu durchsuchen. Speziell ging es um das sehnlichst erwünschte Simba Filly Fairy Traumschloss, welches diese Woche in der Metro für anscheinend hervorragende 24 Euro zum Verkauf angeboten wurde. Dies war die Info, die ich beim Verlassen des Hauses bekam.
Dieses Angebot war anscheinend wirklich ein gutes Angebot. Denn dieser “Geheimtipp” für ein Weihnachtsgeschenk war so sehr geheim, daß keines diese Traumschlösser mehr vorhanden war. Mich wundert zwar, weshalb alle Kids bzw. deren Eltern dieses Schlößchen haben wollen bzw. es überhaupt kennen, aber es war jedenfalls nirgendwo mehr zu bekommen. Und ich kenne fast alle Spielwarengeschäfte. Nichts zu machen. Zu keinem Preis.
Die letzte Station unserer Weihnachts-Odyssee führte uns zu “Spielzeuge sind uns”. Und uns erwartete so in etwa das Gleiche wie in den anderen Geschäften: manche Artikel waren im Sonderangebot und andere waren besonders teuer. Man muss also beim Geschenkeeinkaufen sehr gut vergleichen und notfalls große Wege in Kauf nehmen, sofern man nicht das Doppelte bezahlen möchte oder kann.
Wie auch immer: kaum bei “Spielzeuge sind uns” angekommen, empfing uns in der ersten Kurve des Ladens eine Sonderfläche mit einem jungen Fräulein (diese Bezeichnung hätte ihr sicher nicht gefallen), die viele bunte Stifte vor sich aufgereiht hatte. Und mit diesen Stiften fertigte sie recht schöne bunte Bilder für die sich ansammelnden Zuschauer an. Diese Stifte konnten nicht nur malen, sondern man konnte mit Hilfe eines beigelegten Zauberstiftes (in der Schule hieß das früher bei uns Tintenkiller) auch manche Farben wieder vom Blatt entfernen oder diese in eine andere Farbe umwandeln. Eine schöne Sache, die Mama Bodehase bereits sehr gut gefiel.
Aber es war noch eine Steigerung möglich: diese Stifte gab es noch in einer Puste-Version, mit der man die gleichen Farben auf ein Bild pusten konnte. Also nicht nur flächig auftragen, sondern quasi wie beim Airbrush-Verfahren auf das Bild punktweise aufbringen kann. Dabei waren wirklich herrliche Effekte möglich: von Schneefall bis zu wunderschönen Landschaftsmotiven war alles dabei.
JETZT war Mama Bodehases Begeisterung völlig geweckt und ich konnte sie nur mit großer Mühe vom sofortigen Kauf dieser Malinos und Blopens abhalten. 33 Euro sind schließlich kein Pappenstiel für ein paar Malstifte.
Wir hatten nun also kein Filly Fairy Traumschloss, keine Malinos und keine Blopens. Aber immerhin eine gute Idee, was anstelle des Schlosses sonst noch in Frage kommen könnte.
Die Recherche im Internet ergab dann heute, daß diese Stifte relativ unbekannt zu sein scheinen. Aber dennoch teilweise günstiger als im Ladengeschäft zu bekommen sind. Daß das Filly Fairy Traumschloss sowohl im normalen Leben als auch im Internet überall ausverkauft und nicht mehr lieferbar ist und man es maximal noch bei ebay für 70-100 Euro ersteigern könnte, entzieht sich dennoch noch immer völlig meinem Vorstellungsvermögen.
Warum zum Teufel sind erwachsene Menschen dazu bereit, für solch ein Plastik-Schloß 100 Euro auszugeben?
Sonntag, 31. Oktober 2010
So sah unser Kürbis aus, als wir ihn (mal wieder) im nahe gelegenen Supermarkt erstanden hatten (ich berichtete bereits über den Kürbis-Einkauf). Nicht sehr spektakulär. Ein Kürbis eben.
Einige Tage und Nächte lang verweilte er relativ gelangweilt auf unserer Terrasse. Dafür blieb er auch ganz gut erhalten, da dort recht kühle Temperaturen herrschten und auch noch immer herrschen. Anti-Verwesungs-Temperaturen sozusagen .
Nachdem dann Mama Bodehase und unser Kind sich ein Motiv im Netz gesucht hatten, durfte ich sozusagen die Drecksarbeit, das Aushöhlen, übernehmen.
Mit Steakmesser, Eßlöffel, Suppenkelle und IKEA-Reislöffel “bewaffnet” ging ich dem Gemüse an den Kragen: oben ein Deckel schräg reingeschnitten (damit er später einen guten Sitz hat) und alles was keine Miete bezahlt musste raus. Hunderte von Kernen und viele Fäden mit Fruchtfleisch. Lecker ist anders. Deshalb sollte man immer fleißig Zeitungen unterlegen.
Übrigens: anstrengend ist so ein Aushöhlen auch. 
Die ausgedruckte Vorlage wird dann mittels Klebestreifen auf dem abgetrockneten Kürbis aufgeklebt und die Kanten mit einer Gabel oder einem Kartoffel-Piekser auf die Kürbis-Haut durchgestochen. Fast wie ein Stoff-Schnittmuster beim Nähen.
Nach dem Entfernen der Vorlage (vorsichtig, damit die Klebestreifen nicht den Kürbis verletzen) kann es sein, daß die durchstochenen Kanten einen Teil der Druckertinte angenommen haben. Aber das schadet nichts, denn das wird eh weggeschnitten und kann nur helfen beim Schneiden.
"The Making-of Halloween Kürbis 2010" vollständig lesen...
Sonntag, 10. Oktober 2010
Wie auch zu Halloween 2009 haben wir uns in diesem Jahr wieder entschlossen, uns einen schönen Kürbis als Halloween-Dekoration selbst zu schnitzen.
Einen geeigneten Kürbis zum Aushöhlen haben wir schon im nahe gelegenen Supermarkt gefunden. Ist zwar nicht der Allergrößte, aber dafür hat er eine gewissen Höhe, die einen möglichst großen Spielraum für das Motiv lässt. Denn noch sind wir uns nicht ganz sicher, welche Vorlage wir mittels Schablone auf unseren Halloween-Kürbis übertragen wollen.
Der Kürbis ist also bereits vorhanden. Was wir nun brauchen, sind Vorlagen für die wilde Schnitzerei. Also bemühen wir hierfür mal Tante Google:
Ich denke, Mama Bodehase und Tochter dürften irgendwo auf diesen Seiten sicherlich eine geeignete Vorlage für uns finden können.
Die Frage, die sich mir als Meisterschnitzer vor dem Herrn nun stellt ist, ob ich mit handelsüblichen Küchenmessern und Löffeln den Kürbis aushöhlen und ausschneiden möchte, oder ob evtl. doch ein kleines Schnitzwerkzeug her muss.
Amazon hat da ein paar nette Dingers im Sortiment, die mir zumindest überlegenswert erscheinen:
Aber wie ich mich kenne, wird es eh wieder das alte Zackenmesser und die Suppenkelle werden. Schließlich kommt es ja nicht auf die Werkzeuge beim Schnitzen an, sondern auf den Spaß beim machen und auf die strahlenden Augen des eigenen Kindes, wenn der Kürbis an Halloween herrlich mit einer Kerze beleuchtet auf der Terrasse nachts scheint und sie sich deshalb am Wohnzimmerfenster die Nase platt drücken wird.
Donnerstag, 16. September 2010
Schuhe online bestellen, kann ja so eine Sache sein. Erst recht bei Frauen und Kindern.
Bei Frauen müssen die Schuhe hauptsächlich toll aussehen. Bequemlichkeit ist da meist eher zweitrangig. Bei Kindern, insbesondere bei unserem Kind, muss ein Schuh hauptsächlich einmal rosa oder notfalls noch pink sein. Und blinken wäre toll. Und Schmetterlinge. Und Glitzersteine. Ob die Teile dann auch perfekt oder wenigstens gut passen, ist dann “nur” noch nice-to-have. Zumindest wenn man die weiblichen Wesen unter 18 Jahren in unserem Haushalt befragt. 
Als Eltern haben wir natürlich zu dem Schuhwerk unseres Kindes eine etwas andere und zudem ziemlich genaue Vorstellung, wie dessen Beschaffenheit und Größe aussehen muss: die wirklich richtige Größe ist uns extrem wichtig und deshalb haben wir uns eine Meßschiene zugelegt (damals von Günther Jauch in Stern-TV empfohlen). Damit kann man sowohl den Fuß selbst, als auch die Schuhe vermessen und weiß somit schonmal ganz gut, ob der Schuh drücken könnte oder nicht. Bei Kinderschuhen verstehen wir da echt keinen Spaß bei der Passform. Zum Glück gibt es heutzutage oft genaue Zentimeter-Angaben der jeweiligen Kinderschuh-Marken in manchen Online-Shops, die dann dort meist bei der Beschreibung angegeben sind und die wir dann mit den Werten unserer Meßschiene vergleichen können. Dabei sind sogar 12mm Puffer für das Wachstum mit dabei. 
"Kann man Kinderschuhe online bestellen?" vollständig lesen...
Freitag, 10. September 2010
Wir müssen da jetzt mal etwas klarstellen: Auch wenn sich viele Buggys unwahrscheinlich ähneln – Buggy ist nicht gleich Buggy! Erst in der Praxis stellen sich einige Buggys als wackelige Ungeheuer heraus, während andere ein echter Segen für Kind und Eltern sein können. Unser ultimativer Vorab-Tipp lautet also: den Buggy vor dem Kauf im Laden testen!
Ein Buggy kann äußerst praktisch sein und sollte in keiner Familie mit Kind oder gar Kindern fehlen. Aber es gibt beim Kauf einiges zu beachten, sonst könnte man schnell enttäuscht werden:
Man sollte zum einen im Ladengeschäft vor Ort testen, wie es mit der Stabilität des Buggys aussieht. Ist er eher wackelig und scheint somit instabil zu sein, sollte man am Besten sofort die Finger davon lassen. Als Nächstes spielt die Größe eine nicht unbedeutende Rolle. Natürlich muss der Buggy problemlos im Kofferraum des Autos verstaut werden können und nicht viel Platz in Anspruch nehmen. Schließlich sollten neben dem Buggy auch noch andere Dinge verstaut werden können. Meistens ist nämlich sogar schon eine einfache Babyausstattung so umfangreich, daß kaum noch Platz für die Eltern-Dinge ist. Aus diesem Grund sollte man sich nicht unbedingt auf die Klappmaße des Herstellers verlassen, sondern vorher unbedingt mal den heimischen Kofferraum gewissenhaft und ehrlich ausmessen und den Buggy auf Kofferraum-Eignung überprüfen.
"Augen auf beim Buggykauf" vollständig lesen...
Montag, 31. Mai 2010

Wir sind schon ziemlich im WM-Fieber. Tessa hat heute auch extra ein schickes rotes WM-Shirt bekommen (wird sicher bald auch veröffentlicht) und da sollten wir doch irgendwie nicht nachstehen, oder? 
Das Shirtblog ist uns dabei sehr behilflich, da es uns auf die “500 WM Shirts gegen Link”-Aktion aufmerksam gemacht hat (was auch immer 500 Shirts gegen einen Link haben könnten): dabei “verschenkt” der Sponsor T-Shirt-Drucker eines von 500 Shirts, wenn eine Seite einen Link auf deren Seite setzt, was hiermit gerne geschehen ist.
Ich hoffe, unsere Größenauswahl passt auch irgendwem von uns… 
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Kommentare
Fr, 03.02.2012 10:26
Di, 31.01.2012 21:11
Di, 31.01.2012 21:08
Di, 31.01.2012 21:05
Do, 26.01.2012 20:22