Donnerstag, 3. Juni 2010
“Früher”, d.h. vor 2-3 Jahren, da hatte Tessa keine Chance, ihre Hosen kaputt zu machen. Sie spielte da meist noch Inhouse und ihre normale Ausgeh-Hosen wurden nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Das hat sich jedoch rapide geändert: im KiGa geht die Schmetterlings-Gruppe zum Glück gerne und oft hinaus. Und der aufgeschüttete Hügel mit Rutsche und herrlich dreckigem Hang lädt zweifelsfrei zum darauf Spielen ein. Kaum ein Tag vergeht inzwischen, an dem Tessa nicht komplett staubig und dreckig heimkommt. Sie bewegt sich viel und gerne. Das ist auch gut so!
Allerdings leiden unter diesem schönen Bewegungsdrang ihre Beinkleider: meist sind die Jeans am Knie durchgewetzt – ansonsten sind die Hosen aber fast immer noch völlig in Ordnung. Aus diesem Grund hat Mama Bodehase nun die Flicken-Taktik entdeckt und die Hosen werden nun gepimpt. 
Und Tessa gefallen die so verschönerten Jeans auch viel besser! 
Montag, 17. Mai 2010
Da Mama Bodehase unser Auto zum Besuchen der Oma nutzen und ich wegen der langen Fahrt vorher noch nach Wasser und Öl schauen wollte, musste ich u.a. den Ölstab im Auto ziehen. Ich gebe zu, ich bin jetzt nicht der Mechaniker vor dem Herrn, aber so ein bißchen Stab-rausziehen-und-reinstecken bekomme ich in der Regel schon noch gebacken. Zumindest war das bisher in meinem Leben meist von einem Erfolgserlebnis gekrönt gewesen.
Leider nicht dieses Mal: dieser schmierige kleine und sich in alle Richtungen biegende Wicht von einem französischen Ölstab wollte um’s Verrecken nicht mehr an seine ursprüngliche Position. Ob es Angst oder nur Sturheit war, ich weiß es nicht. Jedenfalls ging er einfach nicht mehr rein.
Da ich jedoch die Mutter meines Kindes nicht ohne Meßeinrichtung quer durch die Pfalz fahren lassen wollte, bestand ich (zum Widerwillen der Frau) darauf, noch den örtlichen Dealer zwecks Hilfe aufzusuchen. Vielleicht wüsste dieser ja (vermutlich teuren) Rat. Ich hatte mich vergeblich mit dem Franzosen-Stab abgemüht und mir dabei fast die Finger gebrochen.
Dort angekommen nahm dieser den Ölmeßstab und führte ihn problemlos in die dafür vorgesehene Öffnung ein und wiederholte diese Kinderübung auch noch 4-5 Mal… Na super!!!!!
Sonntag, 16. Mai 2010
Der Rasen war nicht mehr wirklich ein Rasen. Eher ein Unkraut- und Moos-Bett mit dazwischen bißchen rasenähnlichem Zeug. Aus diesem Grund haben wir uns einen Vertikutierer ausgeliehen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht so wirklich klar, was genau ein Vertikutierer macht bzw. machen soll. Ich wusste nur, man kann (und soll?) damit ab und zu den Garten quälen und dann würde alles gut werden. So war die Idee.
Nach ein bißchen Testen an relativ unwichtigen Stellen, traute ich mir zu, das Monster-Gerät großflächig einzusetzen. Und was soll ich sagen: es ist laut, anstrengend, man denkt es hilft nichts, hat aber immer Hoffnung.
Zwei Nachmittage später waren nicht nur fünf große Säcke mit Unkraut und extrem viel Moos gefüllt, sondern auch mein Rücken in große Mitleidenschaft gezogen. Wir leben zwar im Flachland, aber der damalige Haus-Erbauer fand es wohl besonders spannend, den Garten nicht eben anzulegen. Und so darf ich nun bei allen Gartenarbeiten die Gerätschaften am Hang bedienen (Notiz an mich selbst: bei einem zukünftigen Hausbau alles topfeben anlegen).
Die Nachbarn haben sich sicherlich gewundert, weshalb ich da auf unserem Pseudo-Rasen herumkrabble und wie wild den nagelneuen Rechen schwinge. Schließlich bin ich nicht so der große Gärtner. Aber zum Glück hatte sich dieser Quatsch nach der Aussaat des extra gekauften Spielrasens auch wieder schnell gelegt und wir harren seitdem der Dinge.
Man sagt zwar, man braucht bei und mit der Rasensaat viel Geduld und Wasser. Aber mal ehrlich: so wie das da unten ausschaut, wird das nie was.
Oder was denkt ihr?
Sonntag, 9. Mai 2010
Geburtstage sind toll. Geschenke für Geburtstage auch. Zumindest für das Geburtstagskind.
Der Schenkende hat ja ab und zu das Problem, daß ihm die Ideen für ein Geschenk ausgehen. Zum Glück sind wir in dieser Beziehung ein tolles Team und oft gibt es dann als Ergebnis ein persönliches und selbstgemachtes Geschenk: wie in diesem Fall ein schönes T-Shirt mit dem Namen des Geburtstagskindes drauf.
Papa Bodehase ist in solchen Fällen für die Erstellung der Vorlagen zuständig. Dafür wird zuerst eine passende Schrift ausgesucht, der Schriftzug in mehreren Größen testweise ausgedruckt und dann in der endgültigen Version gespiegelt ausgedruckt. Schließlich soll der Text später lesbar sein, da die Hotfix-Steine umgekehrt auf die Klebefolie gesetzt werden.
Mama Bodehase setzt dann elegant die Hotfix-Steine und bügelt sie, nachdem Papa Bodehase die Position der Vorlage auf dem Zielobjekt überprüft hat, ganz vorsichtig auf das Shirt (bei weißen Shirts muss man viel abdecken, da sich sonst schnell das Shirt verfärben kann).
Eine echte Gemeinschaftsproduktion, die in diesem Fall sehr gut angekommen ist! 
Donnerstag, 25. März 2010
Da denkt man an nichts Böses, fährt gemütlich und in Gedanken die gewohnte Strecke nach dem schweißtreibenden Sport zurück zur Familie und plötzlich “kreuzt” aus dem Nichts ein silber-blaues Auto auf und verfolgt einen.
Nach ca. 5km und zwei Kreisverkehren überholte mich das Fahrzeug recht flott und plötzlich gingen wilde Blinklichter an diesem Fahrzeug an. Ich solle doch bitte folgen, sagte mir die hochmoderne Schrifttafel über dem silber-blauen Fahrzeug. Und das mitten im Wald. Aber ich folgte. Hatte ja keine andere Wahl.
So standen wir dann also nachts mitten im Wald, die Warnblinkleuchten blinkten im Takt vor sich hin und obwohl ich nichts zu befürchten hatte, begann mein Puls zu steigen. Sowas ist man dann doch eher mal nicht gewohnt.
Aber die beiden jungen Herren waren beide sehr freundlich und wollten nur spontan mich und das Fahrzeug kontrollieren. Ich vermute, den Jungs war langweilig und so hatten sie zumindest wieder ein paar Minuten ihrer ereignislosen Nachtschicht hinter sich gebracht.
Als ich dann nachfragte, ob irgendwas sei. Ob es einen Grund gebe, weshalb man mich angehalten habe, verneinten dies beide Beamten. Lediglich eine Fahrzeugkontrolle. Und nachdem Fahrzeugschein und Führerschein anscheinend keinen Grund zur Beanstandung gaben, wünschte man mir eine gute Fahrt und der Spuk war auch wieder beendet. Mitten im Wald.
Mein Puls ging auf der restlichen Heimfahrt nur langsam wieder nach unten…
Freitag, 19. März 2010
Der beste aller Kindergärten hatte in diesem Jahr die Idee, alle Kids mit einem lustigen Osterei-Kücken am Stab auszustatten. Die Kinder hatten wohl beim Basteln auch viel Spaß, wie die vielen unterschiedlichen von den Kids gemalten Kücken-Gesichter zeigen.
Zu Beginn des Umzugs zur traditionellen Winterverbrennung war es kalt.
Sogar sehr kalt. Alle froren.
"Der Frühling wird in der Pfalz gemacht" vollständig lesen
Freitag, 12. Februar 2010
So langsam haben wir eine kleine Sammlung an Kostümen für Fasching (gerne in anderen Gegenden auch Karneval, Fastnacht, Fastelabend, Fasnacht oder Mardi Gras genannt). Nachdem Tessa im letzten Jahr eine süße kleine Prinzessin war, wollte sie dieses Jahr bereits vor einigen Wochen eine Hexe sein. Wir wissen nicht warum, aber Hexe war eindeutig das Ziel ihrer Verkleidung.
Da jedoch weder Mama noch Papa Bodehase die Helden im Selbermachen und Nähen sind, wurden schon im Vorfeld die Werbeblättchen, die Mama Bodehase gerne liest, durchforstet und rechtzeitig ein knuffiges Hexenkostüm als Ziel der Begierde ausgewählt und dann auch erstanden. Wir haben nun also ein schwarz-rotes Kleid einer Hexe (mit silberfarbenem Tüll in Spinnennetz-Optik), einen schönen Hexenhut und einen Besen, der ein absolutes Pflicht-Accessoir darstellt.
Gestern war es dann so weit, daß dieses Kostüm zum ersten Mal getragen werden durfte/konnte: beim Ballett-Unterricht war der schmutzige Donnerstag für alle Kinder als Tag der Verkleidungen angekündigt. Von mehreren Prinzessinen, über exotische Spanierinnen bis hin zu einem Ninja war alles vertreten. Die Kids hatten ihren Spaß in der Ballett-Stunde und die Erwachsenen alle Hände voll zu tun, rechtzeitig und unfallfrei die Kostüme an- und wieder abzulegen. Die Kostümprobe für das heutige Haupt-Event war also geglückt. 
Endlich war es Freitag: der Tag der großen Kindergarten-Faschings-Party!
"Ein neues Kleid für Fasching" vollständig lesen
Mittwoch, 10. Februar 2010
Seit wir in unserem Haus wohnen, ist die Gasheizung ein Rätsel für uns. Die Gastherme ist im Keller, angeblich gibt es einen Außentemperaturfühler (bei dem wir nicht wissen, wo er sein soll), im EG gibt es in der Wand einen Kasten mit Heizrohren und Ventilen zu jedem Raum im EG, ebenso auch im OG. Und wir haben noch an einer zentralen Stelle im EG die sogenannte Fernbedienung oder auch Tag-Nacht-Regelung der Firma Junkers.
Man kann unsere Fußbodenheizung also an mehreren Stellen einstellen: im Keller kann man die Vorlauftemperatur an der Therme selbst einstellen. Daneben gibt es noch einen Kasten mit Fußpunktregelung und für die Steilheit der Heizkurve in Abhängigkeit der Außentemperatur. Die letzten beiden Einstellungsmöglichkeiten waren in der ersten Zeit für uns irrelevant. Wir haben versucht, über die Ventile und die Vorlauftemperatur die Hitze im Boden (und damit verbunden die enormen Heizkosten für das Gas) in den Griff zu bekommen.
Am Anfang glühten uns im Wohnzimmer regelrecht die Socken an kalten Abenden. Das konnte nicht richtig sein. Erstaunlich, daß die Bewohner vor uns damit anscheinend keine Probleme hatten, sonst wäre das ja so nicht gewesen.
Unsere erste Lösung für das Heizproblem war: alle überflüssigen Ventile schließen und bei den anderen den Warmwasser-Durchfluss zu verringern. Quasi nicht mehr so viel Wärme durch die Heizrohre zu lassen. Das funktionierte so irgendwie mittelprächtig.
Zudem traf uns der Schlag, als wir mit der Jahresabrechnung des Gaslieferanten eine fette Endabrechnung und damit verbunden eine große Nachzahlung hatten. Monatliche Gaskosten in Höhe von 50% des Preises, den uns das ganze Haus im Monat kostet. Sowas konnte und kann niemals korrekt sein. 
"Mysterium Fußbodenheizung" vollständig lesen
Freitag, 22. Januar 2010
Tessa hat es nach nunmehr vier Jahren endlich geschafft: ihre erste Jeans ist heute kaputt gegangen. Nicht arg. Nur am Knie durchgescheuert. Wohl ein Opfer des exzessiven Spielens im KiGa.
Bisher hat unsere liebe Tochter eigentlich noch nie ein Kleidungsstück geschrottet. Die wurden “nur” immer zu kurz, aber nie kaputt oder zu eng.
Es gibt eben immer ein erstes Mal! 


"Die erste kaputte Jeans" vollständig lesen
Dienstag, 24. November 2009
Da Tessa bald Geburtstag hat und da auch Weihnachten ansteht und für die Omis ein Geschenk gefunden werden muss, haben wir lange überlegt und schlußendlich auch etwas gefunden:
Wir möchten ein Glasfoto machen lassen. Also ein Bild, das mittels Laser in einen Glasblock eingebrannt wird.
Das können die Omas dann schön auf die Vitrine stellen. Mit einem schönen Leuchtsockel dazu, damit die Oma auch immer schön ihre Enkelin sehen kann. Das wird die sicher ein gutes Geschenk werden. Ob wir zu dem Glasbild noch einen Spruch oder etwas in die Richtung haben wollen (vielleicht sowas wie “Weihnachten 2009”?), wissen wir zwar noch immer nicht. Aber immerhin wissen wir nun schon, was wir uns schicken lassen wollen. Immerhin. 
Fehlt nur noch ein gutes Bild dafür. Und das ist gar nicht so einfach, denn erstens haben wir inzwischen eine sehr stattliche Anzahl an Fotos von unserem Kind in der Sammlung (mehrere tausend Bilder und leider verteilt auf drei PCs). Und zweitens soll das Bild ja, wenn dabei der Hintergrund für das Glasfoto entfernt wird, auch ohne diesen schön und aussagekräftig sein. Wie immer bei solchen Entscheidungen: die Bilderauswahl dauert ewig… 
Immerhin scheint der Online-Service für das Glasfoto sehr schnell zu arbeiten und verspricht einen Versand innerhalb von 24 Stunden. Ob wir mit dieser Geschwindigkeit mithalten können? 
Wir werden weiter berichten und natürlich auch Bilder machen…
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Kommentare
So, 22.08.2010 12:04
Fr, 20.08.2010 10:45
Do, 12.08.2010 20:53
Mi, 11.08.2010 14:46
Di, 03.08.2010 08:42