Wenn man die Anzahl der Artikel in unserem Weblog anschaut, könnte man den Verdacht bekommen, das Weblog würde verwaisen und so langsam vor sich hin sterben. Dies wäre allerdings eine rein oberflächliche und zudem auch falsche Betrachtungsweise. Denn es hat sich in jüngster Vergangenheit, vermutlich weitestgehend unbemerkt, unter der Haube einiges getan:
- die Meta-Daten unter den Artikeln wurden aufgeräumt
- externe Links auf Sinnhaftigkeit überprüft und überarbeitet
- einige Geschwindigkeitsoptimierungen vorgenommen
- den Twitter-Feed verlinkt
- Kleinkram
Meta-Daten unter den Artikeln
Unter den Artikeln war vor der Aufräum-Aktion noch die Standard-Einstellung des Weblog-Systems. Das macht vielleicht für den Großteil der Nutzer Sinn, aber wir sind ja nicht der Großteil. Und ein Mehrbenutzer-Blog sind wir (leider?) auch momentan nicht.
Deshalb habe ich die Anzeige auf ein möglichst sinnvolles Maß reduziert. Man muss ja keine Informationen zu einem Artikel anzeigen, die keinen oder kaum Nutzwert haben.
Momentan schaut die Fußzeile pro Artikel also ungefähr so aus:

Die Infos reichen IMHO für einen guten Überblick völlig aus, oder?
externe Links
Mir fiel irgendwann auf, daß wir vom Weblog auf alle möglichen (und unmöglichen) externen Seiten teilweise sogar mehrfach verlinkt haben. Das muss nicht grundsätzlich schlecht sein. Aber z.B. 10 Links auf die Twitter-Timeline waren dann doch ziemlich übertrieben.
Ebenso muss man wirklich nicht jeden Blog-Service der Welt verlinkt haben.
Aktuell nutzen wir drei Dienste:
Ich finde die Kombination dieser drei Dienste mehr als ausreichend für einen Überblick. Und sind wir doch mal ehrlich: mit unseren Zugriffszahlen braucht es kaum mehr als einen kleinen Überblick. Für eine repräsentative Stichprobe sind die Besucherzahlen zu niedrig.
Geschwindigkeitsoptimierung
Zur Verbesserung der realen und auch gefühlten Ladegeschwindigkeit einer Webseite kann man ja einiges machen. Da gibt es auch zig Webseiten drüber. Viele schrottig, viele sinnvoll. Wie auch immer, ich habe hier u.a. Folgendes getan:
Link zum Google-Reader entfernt
Der direkte Link zum Google-Feedreader inkl. Möglichkeit zum Abbonnieren unseres RSS-Feeds wurde vermutlich kein einziges Mal von irgendwem genutzt und hat nur unnötig Platz gebraucht. Und Platz ist manchmal wertvoll. Die Grafik nicht immer laden zu müssen, hat mit zu dieser Entscheidung beigetragen.
externe Bilder auf unseren Server geholt
Es waren nicht wirklich viele. Aber ein paar Bildchen lagen noch auf einem anderen Server als der unseres Weblogs. Die haben wir “rein geholt”. Schadet nicht. Frißt kein Brot und bleibt dann unter unserer Kontrolle..
Skripte und Styles minimiert
Das war die letzte Zeit eigentlich die beste Optimierungsaktion. Unnötige Javascripte entfernt (wer nutzt schon Echtzeit-Suche?), Skripte und CSS-Dateien minifiziert und beim Ausliefern auch noch (wenn möglich) komprimiert. Alles on-the-fly, alles nützlich, alles hat was gebracht. Dazu dann noch die Skripte asynchron nachgeladen, damit die Übertragung bzw. das Rendern der Seiten nicht gebremst (bzw. bei Unerreichbarkeit der Fremd-Server nicht verhindert) wird.
Geht es noch besser?
Diverse Kleinigkeiten
Damit unser Twitter-Account auch den wenigen Weblog-Besuchern bekannt wird, haben wir uns für einen recht auffällig Vogel entschieden, der unser Twitter-Profil schnell in’s Auge springen lässt. Ob es was bringt, ich weiß es nicht. Aber interessant kann auch der Feed sein. Manchmal zumindest. Oder? 

Ganz weit im HTML-Code habe ich dann noch die Canonical-Tags versucht nicht in’s Leere laufen zu lassen. Hier kann nur die Zukunft zeigen, ob das sinnvoll war. Kein Mensch ist so kreativ beim URLs-Erzeugen, wie ein Suchmaschinen-Bot. Aber dies führt nun vermutlich auch wirklich etwas zu weit…
Technisch gesehen müsste nun unser Weblog ziemlich flott sein. Zumindest geht kaum noch flotter. Oder etwa doch?