Montag, 31. Mai 2010

Wir sind schon ziemlich im WM-Fieber. Tessa hat heute auch extra ein schickes rotes WM-Shirt bekommen (wird sicher bald auch veröffentlicht) und da sollten wir doch irgendwie nicht nachstehen, oder? 
Das Shirtblog ist uns dabei sehr behilflich, da es uns auf die “500 WM Shirts gegen Link”-Aktion aufmerksam gemacht hat (was auch immer 500 Shirts gegen einen Link haben könnten): dabei “verschenkt” der Sponsor T-Shirt-Drucker eines von 500 Shirts, wenn eine Seite einen Link auf deren Seite setzt, was hiermit gerne geschehen ist.
Ich hoffe, unsere Größenauswahl passt auch irgendwem von uns… 
Donnerstag, 27. Mai 2010

Das Bild ist zwar aus dem Archiv, aber zu diesem herbstlichen und naßkalten Wetter passt es allemal… 
Mittwoch, 26. Mai 2010
Tessa ist, das kann man sicherlich mit gutem Gewissen behaupten, ein Kind mit einer tollen Figur. Rank und schlank und alles am richtigen Ort. Wäre auch schlimm, wenn das mit vier Jahren schon anders wäre (was nicht heißt, daß wir nicht Kids kennen, die schon außer Form geraten sind). Deshalb haben wir auch kein Problem damit, unserem Kind ab und zu was Süßes zu gönnen.
Dieses Mal war es ein “Nutella & go!”. Meiner Meinung nach ein absolut schwachsinniger Name für ein Produkt. Und der Preis von aktuell 99 Cent ist auch eine Frechheit. Aber Tessa mag und mochte es. Es gibt schlimmere Sünden.
Sie sitzt also nach dem Essen am Tisch und genießt ihren Frühstücks-Streich-Schokoladen-Nachtisch mit Keks-Stäbchen und denkt ganz offensichtlich nach. Nach einigen Sekunden…
“Mama, das muss Du unbedingt mal probieren…”
Einen Augenblick Pause…
“... wenn Du Dir mal selbst eins gekauft hast!”
Montag, 24. Mai 2010
Tessa lag auf der Couch und quasselte vor sich hin. Sie kann ja eh nur schwerlich ihr aktives Mundwerk halten (was manchmal für die Umgebung schon sehr anstrengend sein kann) und so war das wenig außergewöhnlich.
Doch plötzlich vernahm man Folgendes:
“Eine kleine Micky Maus zieht ihre Hose aus, zieht sie wieder an und Du bist dran!”
Sonntag, 23. Mai 2010
Unser süßes kleines Kindlein spielt extrem gerne im Sand. Vorzugsweise (in Ermangelung eines Geschwisterchens) alleine und vor sich hin erzählend… sehr süß! 

Montag, 17. Mai 2010
Da Mama Bodehase unser Auto zum Besuchen der Oma nutzen und ich wegen der langen Fahrt vorher noch nach Wasser und Öl schauen wollte, musste ich u.a. den Ölstab im Auto ziehen. Ich gebe zu, ich bin jetzt nicht der Mechaniker vor dem Herrn, aber so ein bißchen Stab-rausziehen-und-reinstecken bekomme ich in der Regel schon noch gebacken. Zumindest war das bisher in meinem Leben meist von einem Erfolgserlebnis gekrönt gewesen.
Leider nicht dieses Mal: dieser schmierige kleine und sich in alle Richtungen biegende Wicht von einem französischen Ölstab wollte um’s Verrecken nicht mehr an seine ursprüngliche Position. Ob es Angst oder nur Sturheit war, ich weiß es nicht. Jedenfalls ging er einfach nicht mehr rein.
Da ich jedoch die Mutter meines Kindes nicht ohne Meßeinrichtung quer durch die Pfalz fahren lassen wollte, bestand ich (zum Widerwillen der Frau) darauf, noch den örtlichen Dealer zwecks Hilfe aufzusuchen. Vielleicht wüsste dieser ja (vermutlich teuren) Rat. Ich hatte mich vergeblich mit dem Franzosen-Stab abgemüht und mir dabei fast die Finger gebrochen.
Dort angekommen nahm dieser den Ölmeßstab und führte ihn problemlos in die dafür vorgesehene Öffnung ein und wiederholte diese Kinderübung auch noch 4-5 Mal… Na super!!!!!
Sonntag, 16. Mai 2010
Der Rasen war nicht mehr wirklich ein Rasen. Eher ein Unkraut- und Moos-Bett mit dazwischen bißchen rasenähnlichem Zeug. Aus diesem Grund haben wir uns einen Vertikutierer ausgeliehen.
Bis zu diesem Zeitpunkt war mir nicht so wirklich klar, was genau ein Vertikutierer macht bzw. machen soll. Ich wusste nur, man kann (und soll?) damit ab und zu den Garten quälen und dann würde alles gut werden. So war die Idee.
Nach ein bißchen Testen an relativ unwichtigen Stellen, traute ich mir zu, das Monster-Gerät großflächig einzusetzen. Und was soll ich sagen: es ist laut, anstrengend, man denkt es hilft nichts, hat aber immer Hoffnung.
Zwei Nachmittage später waren nicht nur fünf große Säcke mit Unkraut und extrem viel Moos gefüllt, sondern auch mein Rücken in große Mitleidenschaft gezogen. Wir leben zwar im Flachland, aber der damalige Haus-Erbauer fand es wohl besonders spannend, den Garten nicht eben anzulegen. Und so darf ich nun bei allen Gartenarbeiten die Gerätschaften am Hang bedienen (Notiz an mich selbst: bei einem zukünftigen Hausbau alles topfeben anlegen).
Die Nachbarn haben sich sicherlich gewundert, weshalb ich da auf unserem Pseudo-Rasen herumkrabble und wie wild den nagelneuen Rechen schwinge. Schließlich bin ich nicht so der große Gärtner. Aber zum Glück hatte sich dieser Quatsch nach der Aussaat des extra gekauften Spielrasens auch wieder schnell gelegt und wir harren seitdem der Dinge.
Man sagt zwar, man braucht bei und mit der Rasensaat viel Geduld und Wasser. Aber mal ehrlich: so wie das da unten ausschaut, wird das nie was.
Oder was denkt ihr?
Donnerstag, 13. Mai 2010
Am Vatertag feiern die Väter (oder auch alle anderen männlichen Wesen vor dieser Bewusstseinsstufe) ihr Dasein. Gerne auch, indem sie sich die Lichter mit Alkohol ausknipsen. Das war noch nie so wirklich mein Ding. Auch nicht seit ich ein Vater bin. Um ehrlich zu sein: seitdem eigentlich noch viel weniger als zuvor.
Angst
Ganz am Anfang stehst Du da und bist glücklich über Dein Kind. Endlich ist es da und Du hast die Hosen voll, das es kaum noch feierlich ist. Dir geht der Hintern gehörig auf Grundeis, und das braucht wirklich kein Papa der Welt abstreiten. Diese Phase gibt es. Wie wird die Zukunft? Wie wird mein Kind? Wie ist das überhaupt mit einem Kind? Was wird sich ändern? Bin ich wirklich ein Papa?... ich könnte diese Liste noch unendlich lange fortführen. Welcher Papa nicht?
Glücklich
Danach, kommt die Zeit, in der Du Dein Kind anschaust und Du einfach nur glücklich bist. Es hat grünen Stuhlgang und Du bist glücklich. “Es” spuckt Dir Muttermilch über den teuren Pullover und Du bist glücklich. Der Babysafe (manche sagen Maxi-Cosi dazu, was natürlich völlig falsch ist) kostet so viel wie ein gutes Autoradio. Egal, Du bist glücklich. Das ist einfach so. Das muss so sein. Normal. Dein Kind ist da, wird auch so schnell nicht wieder gehen und Du bist ein Papa. Für das Kind sogar der Papa, aber das weißt Du natürlich noch nicht. Woher auch? Da Kind, Du glücklich. Passt!
"Vatertag" vollständig lesen
Sonntag, 9. Mai 2010
Geburtstage sind toll. Geschenke für Geburtstage auch. Zumindest für das Geburtstagskind.
Der Schenkende hat ja ab und zu das Problem, daß ihm die Ideen für ein Geschenk ausgehen. Zum Glück sind wir in dieser Beziehung ein tolles Team und oft gibt es dann als Ergebnis ein persönliches und selbstgemachtes Geschenk: wie in diesem Fall ein schönes T-Shirt mit dem Namen des Geburtstagskindes drauf.
Papa Bodehase ist in solchen Fällen für die Erstellung der Vorlagen zuständig. Dafür wird zuerst eine passende Schrift ausgesucht, der Schriftzug in mehreren Größen testweise ausgedruckt und dann in der endgültigen Version gespiegelt ausgedruckt. Schließlich soll der Text später lesbar sein, da die Hotfix-Steine umgekehrt auf die Klebefolie gesetzt werden.
Mama Bodehase setzt dann elegant die Hotfix-Steine und bügelt sie, nachdem Papa Bodehase die Position der Vorlage auf dem Zielobjekt überprüft hat, ganz vorsichtig auf das Shirt (bei weißen Shirts muss man viel abdecken, da sich sonst schnell das Shirt verfärben kann).
Eine echte Gemeinschaftsproduktion, die in diesem Fall sehr gut angekommen ist! 
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Kommentare
So, 22.08.2010 12:04
Fr, 20.08.2010 10:45
Do, 12.08.2010 20:53
Mi, 11.08.2010 14:46
Di, 03.08.2010 08:42