Samstag, 21. Januar 2012
Unser Kind ist heute auf einer Geburtstagsfeier. Bei einem Kindergarten-Freund, den sie schon sehr lange kennt.
Dieses Mal ist das nur ein bißchen anders als sonst, denn der Freund wohnt inzwischen quasi nicht mehr bei uns im Ort, sondern über 30km entfernt. Da das aber die letzte Feier mit den Kindergarten-Freunden sein wird, wurden alle Kinder bei uns im Ort am KiGa abgeholt und zur Feier gefahren. Von den Angehörigen des Geburtstags-Jungen.
Sicherlich müssen wir das lernen. Und das werden wir auch, wie alles bisher, ganz gut schaffen. Dennoch ist es ein komisches Gefühl, unser Kind in das Auto fremder Menschen zu setzen und darauf vertrauen zu müssen, daß diese ordentlich von A nach B fahren werden.
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Mittwoch, 18. Januar 2012
Das ist Mamas geliebter Kugelschreiber inklusive Hello Kitty Anhänger. Ihr Gerät.
“Eigentlich” war er ursprünglich mal ein kleines Mitbringsel für unser Kind. Aber aus welchen Gründen auch immer wurde das Schreibgerät in pink plötzlich zu Mamas Kuli, mit dem sie tagtäglich ihren Kalender befüllt.
Der Schreiber ist recht klein (ca. 10-12 cm), schreibt auch wirklich gut und flüssig und passt zum Taschenkalender. Und zudem, was extrem außergewöhnlich ist, Mama Bodehase verliert ihn (bisher) nicht.
Irgendwie seltsam…
Dienstag, 17. Januar 2012
Da stehe ich im Badezimmer und blicke völlig unvorbereitet auf ein Produkt, welches mich im ersten Augenblick völlig ratlos herumstehen lässt.
Und wieder einmal fragt sich Mann: braucht es solch ein Produkt für die Haare wirklich und warum um Himmels Willen muss da so ein Schwachsinn drauf stehen? Kauft Frau solch ein Produkt für die Haare (”got2b schmusekatze – anti-frizz Lotion“) nur dann, wenn sie in der Drogerie vor dem Regal steht und sich so einen Text durchlesen muss? Oder liest Frau die Produktbeschreibung einer stylischen Lotion-Flasche mit hipper Farbe eh nie durch?
Ein näherer Blick auf diese seltsame Flasche aus dem Damen-Haarpflege-Regal offenbarte folgenden Produktbeschreibungs-Text:
“Mach dich geschmeidig!
Betöre mit königlichem Glanz und majestätischer Sanftheit!
Diese unwiderstehliche Anti-Frizz-Lotion lässt Deine Verehrer vor Verzückung schnurren: Sie glättet, bändigt und formt Dein Haar, ohne es zu beschweren!
Schützt beim Stylen vor Hitzeschäden und enthält einen UV-Filter – für seidenweiches, frei fallendes Haar!”
Meine Bewertung als Mann: so ein (Achtung, Wortwitz!) haarsträubender Quatsch!
Donnerstag, 12. Januar 2012
Patronen des Druckers (Tintenstrahl) aufgefüllt und zum Abtropfen “mal schnell” abgestellt. Als Ergebnis der Refill-Aktion haben wir nun einen wunderschönen Farbklecks aus der Tinte der schwarzen und bunten Drucker-Kartuschen unseres Canon-Druckers.
Mal davon abgesehen, daß wir damit nun nicht wirklich besser Briefe drucken können, ist es doch ganz nett geworden, oder? 
Samstag, 31. Dezember 2011
Manchmal muss man sich schon wundern, für wie “unbedarft” einen manche Menschen halten.
Am Freitag Abend trudelte bei uns eine Email ein. Nett, höflich und ziemlich ausführlich geschrieben. Mit Begrüßungstext, ausführlicher Erklärung, Link-Wunsch des Anschreibers mit ach so toller Infografik, bißchen Brei um das Blogger-Maul gerieben und einer netten Verabschiedung. Ein runder Text. Ein bißchen zu rund hatte sich das angefühlt. Und außerdem können wir Aufforderungs-Emails mit Link-Wünschen meist eh nicht so wirklich leiden, wenn diese mit halbwegs versteckter Absicht angepriesen werden.
Die Mail war jedenfalls komisch. Auch wenn sie einen Namen und eine Adresse plus Telefonnummer beinhaltete.
Eine kleine Recherche ergab dann folgendes:
- die beworbene Webseite, die angeblich für uns Blogger einen Mehrwert bieten soll, gibt es seit noch nicht einmal drei Monaten.
- die beworbene Webseite hat Stand heute genau 112 Seiten im Google-Index.
- die zu verlinkende Infografik wurde anscheinend sehr kurzfristig bei einem externen Grafiker (Freelancer) ab dem 26.12.2011 in Auftrag gegeben.
- die dafür veröffentlichte Job-Ausschreibung findet man recht leicht im Netz (“Wir suchen gute Grafiker, die uns zu langen, informativen Artikeln auf www…..de eine übersichtliche Infographik erstellen.”).
- die uns anschreibende Frau ist laut Xing-Profil in den Bereichen “Ghostwriting, Unique Content, Marketing, Werbung” usw. unterwegs.
- deren Stellenausschreibung findet man ebenfalls im Web
- sucht man die Namen der Menschen aus dem Impressum der Seite, stößt man auf mehrere kleine “Shops”, die sich munter selbst und gegenseitig mit relevanten Keywords verlinken.
- die angepriesene Infografik wurde inzwischen auf einigen Presseportalen und Wirtschafts-Webseiten veröffentlicht.
""Mit diesen Änderungen müssen Verbraucher rechnen" - Eine Tragikkomödie?" vollständig lesen...
Freitag, 30. Dezember 2011
Vergangene Nacht (also von Mittwoch auf Donnerstag) kam unsere kleine Maus zu uns in’s Bett gekrabbelt. Da wir alle momentan nicht gerade 100% fit sind, ist das auch völlig okay.
Meistens wenn Tessa bei uns im Bett liegt, orientiert sie sich in Richtung Mama. Die ist dann morgens oft etwas kaputt, weil sie des nachts durch die Muttergefühle gezwungen immer wieder den korrekten Sitz der Bettdecke über dem Kind kontrolliert und überwacht. Das muss ganz sicher in und an den weiblichen Genen liegen.
Vergangene Nacht also kam unsere Tochter zu uns gekuschelt und sie kam zu mir. Ein schönes Gefühl, wenn das Kind einen auch in unbewussten Situationen so richtig gerne mag. 
Und ich war als braver Papa auch immer bedacht, daß es dem Kind nicht zu kalt wird. Die halbe Nacht hatte das auch wunderbar funktioniert. Alles war prima. Uns war es beiden schön mollig warm und gemütlich.
Doch je näher der Morgen kam, desto unwohler fühlte ich mich in meinem Schlaf. Man muss dazu sagen, daß ich meist einen sehr tiefen Schlaf habe und selten aufwache. So auch nicht gestern. Aber ich erinnere mich daran, daß es irgendwie ungemütlich war. Irgendwann registrierte ich auch, weshalb sich dieses Gefühl bei mir breit machte: unser Kind klaute des nachts dem Papa den Großteil der Gemeinschaftsdecke und achtete schon selbst drauf, daß ihr nicht zu kalt wurde. Sehr autonom!
Als ich sie dann tagsüber fragte, weshalb sie mich so schamlos bestohlen hatte, sagte sie:
Tochter: “Da habe ich wohl geträumt, wir hätten einen Wettkampf!”
Und 1-2 Sekunden später fügte sie noch hinzu:
Tochter: “... und ich habe gewonnen!”
Samstag, 24. Dezember 2011
Wir wünschen allen Besuchern und Lesern unseres kleinen aber feinen Familien-Weblogs sehr schöne, ruhige und besinnliche Festtage!
Freitag, 23. Dezember 2011
Werbung muss nicht immer genial sein. Manche Bier-Werbung am Strassenrand funktioniert auch, wenn man “nur” drüber schmunzeln kann.
Jedenfalls konnten wir uns diese Plakat-Werbung so gut merken, daß wir sie beim zweiten Erscheinen gleich fotografiert haben.
Die Werbung von Eichbaum Pilsener ist jedenfalls gut, oder nicht? 
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Wir waren in Mannheim, um einige Dinge zu erledigen. Und da man in Mannheim nicht wirklich gut parken kann, stellten wir das Auto in einem nahe gelegenen Parkhaus ab und gingen den Rest des Weges zu Fuß durch den Regen.
Auf dem Weg zum Zwischenziel mussten wir einige der zahlreichen Querstraßen durch die Quadrate passieren. Natürlich nicht, ohne unserem Kind das kleine 1×1 des Straßenverkehrs immer wieder in’s Gedächtnis zu rufen: Immer brav nach rechts und links und rechts schauen, bevor man eine Straße überquert. Niemals bei Rot über eine Straße gehen. Immer die Autos dabei beobachten. Wie man das als besorgte und ängstliche Eltern eben so macht. Völlig normal.
Mama Bodehase und unser schlaues Kind gehen über die Straße:
Mama: “Du darfst jetzt über die Strasse gehen. Es ist grün.”
Beim gemeinsamen Überqueren bemerkt Tessa eine Frau hinter ihr, die nicht ganz regelkonform über die Straße gegangen ist.
Tessa: “Mama, die Frau ist bei rot drüber gelaufen.”
Mama: “Ja, das macht man nicht.”
Tessa: “Aber die hat das gemacht.”
Mama: “Ja, das muss jeder selbst entscheiden, ob er das macht oder nicht.”
Tessa: “Ja, das muss jeder selbst entscheiden, ob er sich überfahren lassen will oder nicht!”
Da hat wohl wieder ein von uns unbemerktes Software-Upgrade stattgefunden…
Sonntag, 18. Dezember 2011
Da wir in Ermangelung eines zeitgemäßen WLAN-Druckers im Hause Bodehase leider für jeden Ausdruck den Rechner im oberen Stockwerk anwerfen müssen, erfolgt mehrmals pro Woche die gleiche Prozedur: Treppen hoch, PC anschalten und dann warten… und warten… und warten… anmelden… warten… und irgendwann kann man dann auch den Drucker anschalten und schon Minuten später kann man drucken.
Meistens zumindest. Gestern jedoch blieb der Drucker (ein Canon Pixma, mit dem wir bisher recht zufrieden sind bzw. waren) mitten im Ausdruck plötzlich stehen und rührte sich dann nicht mehr. Kein Papierauswurf, keine Bewegungen des Druckerkopfes, einfach nichts.
Auf mein vor mich hin gemurmeltes “Ich habe keine Ahnung, weshalb der Drucker nicht mehr drucken will!” ertönte von unten die Stimme unserer Tochter:
“Der Drucker macht jetzt bestimmt Urlaub!”
Und das ohne genehmigten Urlaubsantrag… tzztzzz…
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Kommentare
Do, 26.01.2012 20:22
Do, 26.01.2012 20:19
Do, 26.01.2012 19:50
Do, 26.01.2012 19:47
So, 22.01.2012 11:19